smn galerie im schloesschen

Galerie im Schlösschen, Markt 6, 06618 Naumburg

Tel.: 03445-273443 (Ausstellung) oder 03445-703503 (Verwaltung)

Die Galerie im Schlösschen ist eine Außenstelle des Stadtmuseums Hohe Lilie.
Eintrittspreise gelten für den Besuch beider Häuser.

Öffnungszeiten:

Dienstags bis sonntags und an Feiertagen: 10-17 Uhr; montags geschlossen.

Eintrittspreise:

Erwachsene ohne Ermäßigung: 4,00 Euro
Erwachsene mit Ermäßigung: 3,00 Euro
Personen unter 18 Jahren, Schüler: frei


Der Ausstellungsaufbau hat begonnen...

 

Ralf Bergner: Ballade von Naumburg (kolorierte Federzeichnung), 2019Ausstellung in der Galerie im Schlösschen vom 7. September bis 31. Oktober 2019

Bergner-Grafik „Ballade von Naumburg“ jetzt als Poster

In der Galerie im Schlösschen zeigt der seit 1985 freischaffende Grafiker und Buchillustrator Ralf Bergner fein durchgearbeitete Zeichnungen und detailverliebte Radierungen, darunter vielschichtige Charakter- und Milieustudien und karikierende Porträts historischer Personen und Ereignisse.

Auch Naumburg  und seiner vielfältigen Geschichte würdigt Bergner mit seiner spitzen Feder. Besonders mit der aquarellierten Federzeichnung Ballade von Naumburg, welche er eigens für diese Ausstellung gefertigt hat, bringt er seine Sympathie für die Stadt zum Ausdruck. In dichter, verspielter Darstellung erzählt er humorvoll verkürzte Geschichten und verteilt diese wie farbige Noten über das Papier. Ähnlich wie der Musiker, der den Noten folgt, um sein Instrument zum musikalischen Klingen zu bringen, ist der Betrachter angehalten, die vielen kleinen Episoden zur epischen  Form der Ballade zu fügen.

Da das Blatt so beredt von Naumburg berichtet (und auch, weil Künstler vom Verkauf ihrer Arbeit leben), wäre es natürlich schön, wenn die Federzeichnung für das städtische Museum erworben werden könnte. Um einen Teil zum Ankauf beizutragen, bietet das Stadtmuseum Naumburg ab sofort eine Reproduktion der Ballade von Naumburg in voller Größe (70 x 100 cm), auf schwerem Bilderdruckpapier hochwertig gedruckt zum Kauf an. Das Poster kostet nur 10 Euro (gerne nehmen wir auch mehr), die vollständig in den Ankaufstopf fließen sollen.

Vielleicht findet sich demnächst auch in der Naumburger Sammlung eine Arbeit Ralf Bergners,  dessen Werke sich unter anderem im Kupferstichkabinett Berlin, in der Bayerischen Staatsgemäldesammlung, im Deutschen Bundestag, im Wilhelm-Busch-Museum Hannover und in der Akademie der Künste Berlin befinden.

Die Ralf-Bergner-Ausstellung kann noch bis zum 31. Oktober während der Öffnungszeiten (Di-So/Feiertag 10 bis 17 Uhr) besucht werden.

titelbild 3b

BODENSCHÄTZE -
Geschichten aus dem Untergrund.
EINE MITMACH-AUSSTELLUNG

FÜR DIE GANZE FAMILIE.

Galerie im Schlösschen Naumburg
23. November 2019 – 15. März 2020

 

varus boden 0370 rein
Stadtmuseum Naumburg | Galerie im Schlösschen | Markt 6, 06618 Naumburg

Tel: 03445/273443 oder 03445/703503
Achtung: Der Eingang befindet sich auf der  Rückseite des Gebäudes!

kaeferÖFFNUNGSZEITEN
>> Dienstag bis Sonntag 10-17 Uhr
>> Schließtage: 24./25.12., 31.12 und 1.1.

EINTRITT FÜR DIE AUSSTELLUNG "Bodenschätze"*
Erwachsene >> 4,00 €
Ermäßigt** >> 3,00 €

Kinder u. Jugendliche bis 18 Jahre >> 2,00 €
Kinder unter 6 Jahre: frei
Gruppen (ab 10 Personen) >> p. P. 3,00 €

* Die Eintrittskarten berechtigen auch zum Eintritt im
Stadtmuseum Hohe Lilie, Markt 18
** Ermäßigung für Studenten, Schwerbehinderte, Kurkarten-Inhaber (Naumburg, Bad Kösen, Bad Sulza, Bad Bibra) und Leistungsempfänger nach 2. Buch Sozialgesetzbuch

GRUPPEN- und SCHULKLASSENFÜHRUNGEN bzw. Mitmach-Programme
Unkostenbeitrag: 2,00 Euro pro Person (ab
Anmeldung unter Tel. 03445/703503 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

kasten 1

Schon mal Boden gezaubert? Ein richtiges Skelett ausgegraben? Oder einen Bären mit acht Pfoten gesehen? Nein? Und was haben Kaurischnecke, Schokoriegel und Ameisenlöwe gemeinsam? Irgendwas mit Boden – aber was?
Boden hat viel erlebt und kann richtig gut erzählen. Seine Geschichten handeln von Glück und Gefahr, guten Taten und unerfüllten Träumen. Doch damit nicht genug: Boden inspiriert Künstler, beherbergt die seltsamsten Gäste, ernährt uns alle und ist ein leidenschaftlicher Sammler. Eigentlich ist er das größte Museum der Welt. Nur leider zeigt er seine Schätze nicht gerne. Um sie zu finden, muss man die Tricks der Profis kennen – und die lernt man hier. Wie entdeckt man mittelalterliche Burgen und datiert alte Knochen? Welche Bäume wuchsen vor 13.000 Jahren? Wie funktioniert eine archäologische Ausgrabung?
Von A wie Ameise über G wie Grabungslandschaft, M wie Moorleiche bis hin zu Z wie Zaubermaschine – Ausgraben und Ausprobieren, Experimentieren und Erforschen. Eine Ausstellung für Spürnasen, Feldforscher und Schatzsucher – und alle, die es werden wollen!

kasten 2

Boden – der Stoff, aus dem die Farben sind
Alles braun? Nix da! Der Boden bietet so manche Überraschung, wenn mit Erdfarben, Mineralpigmenten oder Sand eigene Bilder gemalt werden.
Boden – der Stoff, in dem die Schätze sind
Eine Ausgrabungsfläche wartet darauf, erkundet zu werden. Wer seine Ärmel hochkrempelt und fleißig gräbt, findet vielleicht eine archäologische Sensation.

kasten 3

 Die Bodenzaubermaschine

kasten 4

 Nach einer kurzen thematischen Einführung können die ­kleinen Forscher auf eigene Faust die Ausstellung entdecken und einen FORSCHERPASS erwerben. Im Anschluss daran haben sie die Möglichkeit, die Mitmach-Stationen zu erkunden.
Geeignet sind die Angebote für Kinder zwischen 5 und 12 Jahren. Dauer ca. 90 bis 120 Minuten (inkl. Themenführung).

kasten 5

kalkriese text

Eine Ausstellung des Stadtmuseums Naumburg, gefördert durch:

Logo Land Sachsen-AnhanltLOTTO 200cMV 200a

Logo Deutsche Bundesstiftung UmweltLogo Vereinigte Naumburger Waisenversorgungsanstalt

 

 Bodenschätze: Kleine Entdecker

Galerie im Schlösschen Naumburg - 7. September bis 31 Oktober 2019

Ralf Bergner: Satyren und Launen

Zeichnungen, Radierungen, Lithographien zu Literatur und Geschichte

Ralf Bergner, PlakatSkurrile, eigenwillige Figuren bevölkern die Gedankenwelt von Ralf Bergner, sie streifen historische Themen, zeigen ab und an menschliche Laster und Verfehlungen auf. Mit fein durchgearbeiteten Zeichnungen und detailverliebten Radierungen betreibt der seit 1985 freischaffende Maler, Grafiker und Buchillustrator vielschichtige Charakter- und Milieustudien und er porträtiert mit kritischem Strich berühmte historische Persönlichkeiten.
Sein Handwerk erlernte der in Breitenbach bei Zeitz geborene Künstler an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Burg Giebichenstein/Halle und an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. In zahlreichen Ausstellungen (u.a. Berlin, München, Hamburg, Nürnberg, Würzburg, Halle, Salzburg) präsentierte Ralf Bergner bereits seine vielgestaltigen Charakterköpfe in ironischen, mitunter karikierenden Szenerien, durchaus gesellschafts- und zeitkritisch aber immer mit dem nötigen Witz. In unserer Ausstellung in der Galerie im Schlösschen zeigt er zusätzlich Arbeiten, welche die unter-schiedlichen Facetten des Lebens in Naumburg beleuchten.

Ab 13. April in der Galerie im Schlösschen

Akt & Landschaft

Fotgrafien von Klaus Enders

Noch drei Tage bis zur Eröffnung, der Aufbau ist in in vollem Gang, Frau Ender und die Museums-Mannschaft arbeiten auf Hochtouren, 200(!) Rahmen müssen gehängt werden.

Akt & Landschaft - Ausstellungsaufbau

 

 

 

 

 

 

 

---

 

13. April bis 30. Juni 2019 - Galerie im Schlösschen Naumburg

AKT & LANDSCHAFT

Fotografien von Klaus Ender.

Klaus Ender

- Klaus Ender, geboren 1939 in Berlin, gilt mit seiner über 50 Jahren Foto-Praxis als Altmeister der Aktfotografie.
Bereits Anfang der 1960er Jahre hatte er erste Erfahrungen als Amateurfotograf gesammelt, wobei er sich zunehmend auf die Aktfotografie konzentrierte. Seine Modelle sprach er meist direkt an, die benötigte technische Ausstattung hatte er sich mühsam von seinem Bäcker-Gesellenlohn zusammengespart.
Einer zufälligen Bekanntschaft mit zwei Naumburgern war es zu verdanken, dass er die Wintermonate 1963 und 1964 in der Domstadt verbrachte. Hier half er im Fotoatelier Fritz Hege aus, trat dem hiesigen Fotoclub bei und war für einige Wochen als freier Mitarbeiter für die “Freiheit” unterwegs.
Die Zeit in Naumburg, vor allem der konstruktive Austausch mit Hege blieb für Ender eine lehrreiche Etappe in seiner Biografie. Nachts als Heizer in einer Maschinenfabrik arbeitend um die teure Freizeitbeschäftigung finanzieren zu können, versuchte er tagsüber sein Fotografenwissen zu erweitern.Klaus Ender: Die WogeKlaus Ender: Die Woge
Nach Rügen zurückgekehrt, erweiterte er sein Portfolio und konnte schließlich im Herbst 1965 erste Aktfotografien in der begehrten Zeitschrift DAS MAGAZIN veröffentlichen. Ein Jahr später erhielt er die Zulassung als Bildreporter und arbeitete fortan viele Jahre erfolgreich als freischaffender Fotograf für verschiedene Verlage und Fachzeitschriften.
Das Vorhaben, seine Arbeiten in einer eigenen Ausstellung zu präsentieren, scheiterten zunächst am Widerstand der zuständigen Kulturfunktionäre. 1975 gelang ihm schließlich mit der Ausstellung “AKT & LANDSCHAFT”, die er mit seinem Fotografenkollegen Gerd Rattei initiierte, der berufliche Durchbruch. Als erste genehmigte Aktausstellung der DDR ging die Ausstellung erfolgreich auf Wanderschaft durch die Republik und verhalf dem Genre zu landesweiter Akzeptanz.
Bereits ein Jahr zuvor konnte das Naumburger Museum einen Vorläufer dieser Ausstellungsidee zeigen. Unter dem unauffälligen Titel „LAND & SEE“ präsentierte Ender im Herbst 1974 eine Schau von Landschaftsfotografien unter denen auch einige Nackt-Porträts zu sehen waren.
Bis zu seiner Ausreise nach Österreich 1981 wurde seine erfolgreiche Tätigkeit als Landschafts- und Aktfotograf mit zahlreichen Auszeichnungen, darunter der Ehrentitel ARTISTE FIAP der Fédération Internationale de l‘Art Photographique, einem weltweit tätigen Fotografen-Verband, honoriert. Mit seiner neuen Staatsbürgerschaft jedoch erklärte die DDR Ender zur „persona non grata“, seine bisherigen Leistungen und Veröffentlichungen verschwanden von der Bildfläche des Arbeiter- und Bauernstaates.
Seit 1996 lebt Klaus Ender wieder auf Rügen, nutzt oft die maritime Umgebung für seine Aufnahmen. Sein Spektrum umfasst die Reise-, Natur-, Landschafts-, Akt- und Makrofotografie, seine Bildsprache changiert zwischen kraftvoller, farbverspielter Inszenierung und zurückhaltender, zeitloser Schwarz-Weiß-Ästhetik.

Eröffnung: 12. April, 17:00 Uhr
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10-17 Uhr (Montag Ruhetag)
Eintrittspreis: 4,00/3,00 Euro (Eintritt gilt auch für Stadtmuseum Hohe Lilie)

Seite 1 von 3