smn galerie im schloesschen

Galerie im Schlösschen, Markt 6, 06618 Naumburg

Tel.: 03445-273443 (Ausstellung) oder 03445-703503 (Verwaltung)

Die Galerie im Schlösschen ist eine Außenstelle des Stadtmuseums Hohe Lilie.
Eintrittspreise gelten für den Besuch beider Häuser.

Öffnungszeiten:

Dienstags bis sonntags und an Feiertagen: 10-17 Uhr.
Geschlossen an Montagen (Werktagen) und am 24./25./31.12 sowie am 1.1. geschlossen.

Eintrittspreise:

Erwachsene ohne Ermäßigung: 4,00 Euro
Erwachsene mit Ermäßigung: 3,00 Euro
Personen unter 18 Jahren, Schüler: frei


Wahlverwandtschaften Plakat

Galerie im Schlösschen, Naumburg (Saale) - 3. Oktober - 22. November 2020

Wahlverwandtschaften: Künstler um Max Klinger.

Sammlung Bodo Pientka

Allmählich neigt sich das 100. Todesjahr Max Klingers seinem Ende zu. In zahlreichen Ausstellungen wurde des Leipziger Künstlers gedacht, das Museum der bildenden Künste widmete ihm ein Großprojekt, das ab 15. Oktober in Bonn eine noch gewaltigere Fortsetzung finden wird. In bescheidenerem Umfang thematisierte das Stadtmuseum Naumburg im Max-Klinger-Haus Großjena dem Anlass entsprechend den Tod Klingers, das Begräbnis und die Grabgestaltung, während in der Galerie im Schlösschen unter dem Titel „Griffelkunst“ eine umfangreiche Ausstellung von Radierungen stattfand, die Klingers Meisterschaft in den grafischen Künsten abermals eindrucksvoll unter Beweis stellte.

Was nach wie vor offen bleibt, ist die Frage nach Klingers Nachwirken. Mit diesem Thema beschäftigt sich eine Schau, die ab 3. Oktober ebenfalls in der Galerie im Schlösschen am Markt zu sehen sein wird. Unter dem vielsagenden Titel „Wahlverwandtschaften“ hat der der Kunsthistoriker Dr. Richard Hüttel - vor seiner Pensionierung stellvertretender Leiter des Museums der Bildenden Künste in Leipzig - zusammen mit dem Leipziger Sammler Bodo Pientka eine umfangreiche Auswahl von Arbeiten zusammengestellt, die unmittelbar aus dem Künstler-Kreis um (und in der Nachfolge von) Max Klinger stammen.

Als eine „fast magische Anziehungskraft gegen einander“ hatte Goethe in seinen „Wahlverwandtschaften“ die sanfte Gewalt, die Liebende zusammenhält beschrieben. Man kann wohl von einer solchen Wahlverwandtschaft zwischen Max Klinger und zahlriechen Künstlern seiner Zeit sprechen, die zu einer mal stärkeren, mal schwächeren, ja manchmal auch – wie in Goethes Roman – zu einer leidenschaftlichen Anziehungskraft führte. Max Klinger war die Zentralgestalt eines lebhaften, inspirierenden Kreises, der aus Otto Greiner, Sascha Schneider, Bruno Héroux, Paul Horst-Schulze, später auch Richard Müller, Otto Richard Bossert, Alois Kolb, Erich Gruner, Fritz Zalisz, Walter Hammer, Otto Weigel und anderen bestand.

Es gehört zu den Ironien der „Geschichte der Moderne“, dass Max Klingers Impulse und seine Bedeutung für die Kunst des 20. Jahrhunderts heute weitgehend vergessen zu sein scheinen, obwohl er „ein ganzes Universum neuer Inhalte“ geschaffen hat. Noch vergessener ist sein Kreis, dem man erst in letzter Zeit zubilligt, dass er wie Klingers „Griffelkunst“ sowohl technische als auch geistige Maßstäbe weit über Leipzig hinaus gesetzt hat.

Es wird Zeit, sich des Vergessenen zu erinnern, Künstler wieder zu entdecken, von denen man sehr lange nichts mehr gehört hat. Die Sammlung Bodo Pientka, von der mit ca. 100 Arbeiten nur ein geringer Teil gezeigt werden kann, gibt eine hervorragende Gelegenheit, auf Entdeckungsreise zu gehen.

Zur Ausstellung, die vom 3. Oktober bis 22. Oktober läuft, ist eine vom Museumsverein herausgegebene, aufwändig gestaltete Begleitbroschüre erschienen, die neben kurzen Aufsätzen zum Thema knappe Biographien aller beteiligten Künstler und zahlreiche Abbildungen aufweist (ca. 90 Seiten, EUR 5,00.)

 

griffelkunst plakat a1 025.07. bis 27.09.2020 - Galerie im Schlösschen Naumburg

Max Klinger - Griffelkunst.

Radierte Träume

 Max Klinger (1857–1920) etablierte sich schon als junger Mann als Erneuerer der Radierkunst, der die deutsche Druckgrafik wieder aus dem Zustand einer reinen Reproduktionstechnik zur eigenständigen Kunst erhob. Euphorisch bezeichnete ihn Hugo von Hoffmannsthal als »neuen Dürer«. Klinger selbst setzte sich in seiner Abhandlung Malerei und Zeichnung (1891) auch theoretisch mit der von ihm so bezeichneten »Griffelkunst« auseinander.
In der Blüte-zeit seines Schaffens wandte er sich verstärkt der Malerei und Bildhauerei zu. Nicht zuletzt seine monumentalen Werke wie das Gemälde »Christus im Olymp« (1896) oder das Beethoven--Denkmal (1902) machten ihn zu einem der bekanntesten deutschen Künstler seiner Zeit. Der filigranen »Griffelkunst« blieb Klinger jedoch immer treu, war er doch über-zeugt, dass nur diese der Phantasie größtmögliche Entfaltungsmöglichkeit böte.
Insgesamt schuf Klinger 14 Radier-Zyklen mit etwa 300 Grafiken und etwa 150 Exlibris und Einzelblätter, von denen in dieser Ausstellung eine Auswahl von etwa 100 Werken aus der Sammlung des Stadtmuseums Naumburg gezeigt werden. Weitere Werke finden sich in unserer Ausstellung im Max-Klinger-Haus und ab 11. September 2020 wird unser Zyklus "Zelt" (46 Blatt) im Oberlandesgericht Naumburg zu sehen sein.

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Kindergeburtstag in der Bodenschätze-Ausstellung

In der Bodenschätze-Ausstellung kann man prima Kindergeburtstag feiern, das stellten die Freundinnen von Margarethe G.  (9) fest. Fast zwei Stunden waren sie in der Ausstellung unterwegs, ohne sich auch nur eine Minute zu langweilen. Von der Bodenzaubermaschine zum Knochenratespiel und von dort zur Pollenanalyse unter dem Mikroskop  ging die Expedition, fachkundig und unterhaltsam begleitet, vom "Bodenpersonal" in Gestalt von Nora Spielvogel-Strauß. Höhepunkt war natürlich die wissenschaftliche Ausgrabung, bei der einige aufregend-gruslige Funde gemacht wurden.

Wir danken der Mutter des Geburtstagskindes für die Überlassung ihrer Fotos und den Kindern und ihren Eltern für die Zustimmung zur Veröffentlichung!

Ralf Bergner: Ballade von Naumburg (kolorierte Federzeichnung), 2019Ausstellung in der Galerie im Schlösschen vom 7. September bis 31. Oktober 2019

Bergner-Grafik „Ballade von Naumburg“ jetzt als Poster

In der Galerie im Schlösschen zeigt der seit 1985 freischaffende Grafiker und Buchillustrator Ralf Bergner fein durchgearbeitete Zeichnungen und detailverliebte Radierungen, darunter vielschichtige Charakter- und Milieustudien und karikierende Porträts historischer Personen und Ereignisse.

Auch Naumburg  und seiner vielfältigen Geschichte würdigt Bergner mit seiner spitzen Feder. Besonders mit der aquarellierten Federzeichnung Ballade von Naumburg, welche er eigens für diese Ausstellung gefertigt hat, bringt er seine Sympathie für die Stadt zum Ausdruck. In dichter, verspielter Darstellung erzählt er humorvoll verkürzte Geschichten und verteilt diese wie farbige Noten über das Papier. Ähnlich wie der Musiker, der den Noten folgt, um sein Instrument zum musikalischen Klingen zu bringen, ist der Betrachter angehalten, die vielen kleinen Episoden zur epischen  Form der Ballade zu fügen.

Da das Blatt so beredt von Naumburg berichtet (und auch, weil Künstler vom Verkauf ihrer Arbeit leben), wäre es natürlich schön, wenn die Federzeichnung für das städtische Museum erworben werden könnte. Um einen Teil zum Ankauf beizutragen, bietet das Stadtmuseum Naumburg ab sofort eine Reproduktion der Ballade von Naumburg in voller Größe (70 x 100 cm), auf schwerem Bilderdruckpapier hochwertig gedruckt zum Kauf an. Das Poster kostet nur 10 Euro (gerne nehmen wir auch mehr), die vollständig in den Ankaufstopf fließen sollen.

Vielleicht findet sich demnächst auch in der Naumburger Sammlung eine Arbeit Ralf Bergners,  dessen Werke sich unter anderem im Kupferstichkabinett Berlin, in der Bayerischen Staatsgemäldesammlung, im Deutschen Bundestag, im Wilhelm-Busch-Museum Hannover und in der Akademie der Künste Berlin befinden.

Die Ralf-Bergner-Ausstellung kann noch bis zum 31. Oktober während der Öffnungszeiten (Di-So/Feiertag 10 bis 17 Uhr) besucht werden.

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BODENSCHÄTZE -
Geschichten aus dem Untergrund.
EINE MITMACH-AUSSTELLUNG

FÜR DIE GANZE FAMILIE.

Galerie im Schlösschen Naumburg
23. November 2019 – 15. März 2020

 

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Stadtmuseum Naumburg | Galerie im Schlösschen | Markt 6, 06618 Naumburg

Tel: 03445/273443 oder 03445/703503
Achtung: Der Eingang befindet sich auf der  Rückseite des Gebäudes!

kaeferÖFFNUNGSZEITEN
>> Dienstag bis Sonntag 10-17 Uhr
>> Schließtage: 24./25.12., 31.12 und 1.1.

EINTRITT FÜR DIE AUSSTELLUNG "Bodenschätze"*
Erwachsene >> 4,00 €
Ermäßigt** >> 3,00 €

Kinder u. Jugendliche bis 18 Jahre >> 2,00 €
Kinder unter 6 Jahre: frei
Gruppen (ab 10 Personen) >> p. P. 3,00 €

* Die Eintrittskarten berechtigen auch zum Eintritt im
Stadtmuseum Hohe Lilie, Markt 18
** Ermäßigung für Studenten, Schwerbehinderte, Kurkarten-Inhaber (Naumburg, Bad Kösen, Bad Sulza, Bad Bibra) und Leistungsempfänger nach 2. Buch Sozialgesetzbuch

GRUPPEN- und SCHULKLASSENFÜHRUNGEN bzw. Mitmach-Programme
Unkostenbeitrag: 2,00 Euro pro Person (ab
Anmeldung unter Tel. 03445/703503 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Schon mal Boden gezaubert? Ein richtiges Skelett ausgegraben? Oder einen Bären mit acht Pfoten gesehen? Nein? Und was haben Kaurischnecke, Schokoriegel und Ameisenlöwe gemeinsam? Irgendwas mit Boden – aber was?
Boden hat viel erlebt und kann richtig gut erzählen. Seine Geschichten handeln von Glück und Gefahr, guten Taten und unerfüllten Träumen. Doch damit nicht genug: Boden inspiriert Künstler, beherbergt die seltsamsten Gäste, ernährt uns alle und ist ein leidenschaftlicher Sammler. Eigentlich ist er das größte Museum der Welt. Nur leider zeigt er seine Schätze nicht gerne. Um sie zu finden, muss man die Tricks der Profis kennen – und die lernt man hier. Wie entdeckt man mittelalterliche Burgen und datiert alte Knochen? Welche Bäume wuchsen vor 13.000 Jahren? Wie funktioniert eine archäologische Ausgrabung?
Von A wie Ameise über G wie Grabungslandschaft, M wie Moorleiche bis hin zu Z wie Zaubermaschine – Ausgraben und Ausprobieren, Experimentieren und Erforschen. Eine Ausstellung für Spürnasen, Feldforscher und Schatzsucher – und alle, die es werden wollen!

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Boden – der Stoff, aus dem die Farben sind
Alles braun? Nix da! Der Boden bietet so manche Überraschung, wenn mit Erdfarben, Mineralpigmenten oder Sand eigene Bilder gemalt werden.
Boden – der Stoff, in dem die Schätze sind
Eine Ausgrabungsfläche wartet darauf, erkundet zu werden. Wer seine Ärmel hochkrempelt und fleißig gräbt, findet vielleicht eine archäologische Sensation.

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 Die Bodenzaubermaschine

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 Nach einer kurzen thematischen Einführung können die ­kleinen Forscher auf eigene Faust die Ausstellung entdecken und einen FORSCHERPASS erwerben. Im Anschluss daran haben sie die Möglichkeit, die Mitmach-Stationen zu erkunden.
Geeignet sind die Angebote für Kinder zwischen 5 und 12 Jahren. Dauer ca. 90 bis 120 Minuten (inkl. Themenführung).

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Eine Ausstellung des Stadtmuseums Naumburg, gefördert durch:

Logo Land Sachsen-AnhanltLOTTO 200cMV 200a

Logo Deutsche Bundesstiftung UmweltLogo Vereinigte Naumburger Waisenversorgungsanstalt

 

 Bodenschätze: Kleine Entdecker

Galerie im Schlösschen Naumburg - 7. September bis 31 Oktober 2019

Ralf Bergner: Satyren und Launen

Zeichnungen, Radierungen, Lithographien zu Literatur und Geschichte

Ralf Bergner, PlakatSkurrile, eigenwillige Figuren bevölkern die Gedankenwelt von Ralf Bergner, sie streifen historische Themen, zeigen ab und an menschliche Laster und Verfehlungen auf. Mit fein durchgearbeiteten Zeichnungen und detailverliebten Radierungen betreibt der seit 1985 freischaffende Maler, Grafiker und Buchillustrator vielschichtige Charakter- und Milieustudien und er porträtiert mit kritischem Strich berühmte historische Persönlichkeiten.
Sein Handwerk erlernte der in Breitenbach bei Zeitz geborene Künstler an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Burg Giebichenstein/Halle und an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. In zahlreichen Ausstellungen (u.a. Berlin, München, Hamburg, Nürnberg, Würzburg, Halle, Salzburg) präsentierte Ralf Bergner bereits seine vielgestaltigen Charakterköpfe in ironischen, mitunter karikierenden Szenerien, durchaus gesellschafts- und zeitkritisch aber immer mit dem nötigen Witz. In unserer Ausstellung in der Galerie im Schlösschen zeigt er zusätzlich Arbeiten, welche die unter-schiedlichen Facetten des Lebens in Naumburg beleuchten.

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