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Galerie im Schlösschen, Markt 6, 06618 Naumburg

Tel.: 03445-273443 (Ausstellung) oder 03445-703503 (Verwaltung)

Die Galerie im Schlösschen ist eine Außenstelle des Stadtmuseums Hohe Lilie.
Eintrittspreise gelten für den Besuch beider Häuser.

Öffnungszeiten:

Dienstags bis sonntags und an Feiertagen: 10-17 Uhr; montags geschlossen.

Eintrittspreise:

Erwachsene ohne Ermäßigung: 4,00 Euro
Erwachsene mit Ermäßigung: 3,00 Euro
Personen unter 18 Jahren, Schüler: frei


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BODENSCHÄTZE -
Geschichten aus dem Untergrund.
EINE MITMACH-AUSSTELLUNG

FÜR DIE GANZE FAMILIE.

Galerie im Schlösschen Naumburg
23. November 2019 – 15. März 2020

 

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Stadtmuseum Naumburg | Galerie im Schlösschen | Markt 6, 06618 Naumburg

Tel: 03445/273443 oder 03445/703503
Achtung: Der Eingang befindet sich auf der  Rückseite des Gebäudes!

kaeferÖFFNUNGSZEITEN
>> Dienstag bis Sonntag 10-17 Uhr
>> Schließtage: 24./25.12., 31.12 und 1.1.

EINTRITT FÜR DIE AUSSTELLUNG "Bodenschätze"*
Erwachsene >> 4,00 €
Ermäßigt** >> 3,00 €

Kinder u. Jugendliche bis 18 Jahre >> 2,00 €
Kinder unter 6 Jahre: frei
Gruppen (ab 10 Personen) >> p. P. 3,00 €

* Die Eintrittskarten berechtigen auch zum Eintritt im
Stadtmuseum Hohe Lilie, Markt 18
** Ermäßigung für Studenten, Schwerbehinderte, Kurkarten-Inhaber (Naumburg, Bad Kösen, Bad Sulza, Bad Bibra) und Leistungsempfänger nach 2. Buch Sozialgesetzbuch

GRUPPEN- und SCHULKLASSENFÜHRUNGEN bzw. Mitmach-Programme
Unkostenbeitrag: 2,00 Euro pro Person (ab
Anmeldung unter Tel. 03445/703503 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Schon mal Boden gezaubert? Ein richtiges Skelett ausgegraben? Oder einen Bären mit acht Pfoten gesehen? Nein? Und was haben Kaurischnecke, Schokoriegel und Ameisenlöwe gemeinsam? Irgendwas mit Boden – aber was?
Boden hat viel erlebt und kann richtig gut erzählen. Seine Geschichten handeln von Glück und Gefahr, guten Taten und unerfüllten Träumen. Doch damit nicht genug: Boden inspiriert Künstler, beherbergt die seltsamsten Gäste, ernährt uns alle und ist ein leidenschaftlicher Sammler. Eigentlich ist er das größte Museum der Welt. Nur leider zeigt er seine Schätze nicht gerne. Um sie zu finden, muss man die Tricks der Profis kennen – und die lernt man hier. Wie entdeckt man mittelalterliche Burgen und datiert alte Knochen? Welche Bäume wuchsen vor 13.000 Jahren? Wie funktioniert eine archäologische Ausgrabung?
Von A wie Ameise über G wie Grabungslandschaft, M wie Moorleiche bis hin zu Z wie Zaubermaschine – Ausgraben und Ausprobieren, Experimentieren und Erforschen. Eine Ausstellung für Spürnasen, Feldforscher und Schatzsucher – und alle, die es werden wollen!

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Boden – der Stoff, aus dem die Farben sind
Alles braun? Nix da! Der Boden bietet so manche Überraschung, wenn mit Erdfarben, Mineralpigmenten oder Sand eigene Bilder gemalt werden.
Boden – der Stoff, in dem die Schätze sind
Eine Ausgrabungsfläche wartet darauf, erkundet zu werden. Wer seine Ärmel hochkrempelt und fleißig gräbt, findet vielleicht eine archäologische Sensation.

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 Die Bodenzaubermaschine

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 Nach einer kurzen thematischen Einführung können die ­kleinen Forscher auf eigene Faust die Ausstellung entdecken und einen FORSCHERPASS erwerben. Im Anschluss daran haben sie die Möglichkeit, die Mitmach-Stationen zu erkunden.
Geeignet sind die Angebote für Kinder zwischen 5 und 12 Jahren. Dauer ca. 90 bis 120 Minuten (inkl. Themenführung).

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Eine Ausstellung des Stadtmuseums Naumburg, gefördert durch:

Logo Land Sachsen-AnhanltLOTTO 200cMV 200a

Logo Deutsche Bundesstiftung UmweltLogo Vereinigte Naumburger Waisenversorgungsanstalt

 

 Bodenschätze: Kleine Entdecker

Galerie im Schlösschen Naumburg - 7. September bis 31 Oktober 2019

Ralf Bergner: Satyren und Launen

Zeichnungen, Radierungen, Lithographien zu Literatur und Geschichte

Ralf Bergner, PlakatSkurrile, eigenwillige Figuren bevölkern die Gedankenwelt von Ralf Bergner, sie streifen historische Themen, zeigen ab und an menschliche Laster und Verfehlungen auf. Mit fein durchgearbeiteten Zeichnungen und detailverliebten Radierungen betreibt der seit 1985 freischaffende Maler, Grafiker und Buchillustrator vielschichtige Charakter- und Milieustudien und er porträtiert mit kritischem Strich berühmte historische Persönlichkeiten.
Sein Handwerk erlernte der in Breitenbach bei Zeitz geborene Künstler an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Burg Giebichenstein/Halle und an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. In zahlreichen Ausstellungen (u.a. Berlin, München, Hamburg, Nürnberg, Würzburg, Halle, Salzburg) präsentierte Ralf Bergner bereits seine vielgestaltigen Charakterköpfe in ironischen, mitunter karikierenden Szenerien, durchaus gesellschafts- und zeitkritisch aber immer mit dem nötigen Witz. In unserer Ausstellung in der Galerie im Schlösschen zeigt er zusätzlich Arbeiten, welche die unter-schiedlichen Facetten des Lebens in Naumburg beleuchten.

Ab 13. April in der Galerie im Schlösschen

Akt & Landschaft

Fotgrafien von Klaus Enders

Noch drei Tage bis zur Eröffnung, der Aufbau ist in in vollem Gang, Frau Ender und die Museums-Mannschaft arbeiten auf Hochtouren, 200(!) Rahmen müssen gehängt werden.

Akt & Landschaft - Ausstellungsaufbau

 

 

 

 

 

 

 

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13. April bis 30. Juni 2019 - Galerie im Schlösschen Naumburg

AKT & LANDSCHAFT

Fotografien von Klaus Ender.

Klaus Ender

- Klaus Ender, geboren 1939 in Berlin, gilt mit seiner über 50 Jahren Foto-Praxis als Altmeister der Aktfotografie.
Bereits Anfang der 1960er Jahre hatte er erste Erfahrungen als Amateurfotograf gesammelt, wobei er sich zunehmend auf die Aktfotografie konzentrierte. Seine Modelle sprach er meist direkt an, die benötigte technische Ausstattung hatte er sich mühsam von seinem Bäcker-Gesellenlohn zusammengespart.
Einer zufälligen Bekanntschaft mit zwei Naumburgern war es zu verdanken, dass er die Wintermonate 1963 und 1964 in der Domstadt verbrachte. Hier half er im Fotoatelier Fritz Hege aus, trat dem hiesigen Fotoclub bei und war für einige Wochen als freier Mitarbeiter für die “Freiheit” unterwegs.
Die Zeit in Naumburg, vor allem der konstruktive Austausch mit Hege blieb für Ender eine lehrreiche Etappe in seiner Biografie. Nachts als Heizer in einer Maschinenfabrik arbeitend um die teure Freizeitbeschäftigung finanzieren zu können, versuchte er tagsüber sein Fotografenwissen zu erweitern.Klaus Ender: Die WogeKlaus Ender: Die Woge
Nach Rügen zurückgekehrt, erweiterte er sein Portfolio und konnte schließlich im Herbst 1965 erste Aktfotografien in der begehrten Zeitschrift DAS MAGAZIN veröffentlichen. Ein Jahr später erhielt er die Zulassung als Bildreporter und arbeitete fortan viele Jahre erfolgreich als freischaffender Fotograf für verschiedene Verlage und Fachzeitschriften.
Das Vorhaben, seine Arbeiten in einer eigenen Ausstellung zu präsentieren, scheiterten zunächst am Widerstand der zuständigen Kulturfunktionäre. 1975 gelang ihm schließlich mit der Ausstellung “AKT & LANDSCHAFT”, die er mit seinem Fotografenkollegen Gerd Rattei initiierte, der berufliche Durchbruch. Als erste genehmigte Aktausstellung der DDR ging die Ausstellung erfolgreich auf Wanderschaft durch die Republik und verhalf dem Genre zu landesweiter Akzeptanz.
Bereits ein Jahr zuvor konnte das Naumburger Museum einen Vorläufer dieser Ausstellungsidee zeigen. Unter dem unauffälligen Titel „LAND & SEE“ präsentierte Ender im Herbst 1974 eine Schau von Landschaftsfotografien unter denen auch einige Nackt-Porträts zu sehen waren.
Bis zu seiner Ausreise nach Österreich 1981 wurde seine erfolgreiche Tätigkeit als Landschafts- und Aktfotograf mit zahlreichen Auszeichnungen, darunter der Ehrentitel ARTISTE FIAP der Fédération Internationale de l‘Art Photographique, einem weltweit tätigen Fotografen-Verband, honoriert. Mit seiner neuen Staatsbürgerschaft jedoch erklärte die DDR Ender zur „persona non grata“, seine bisherigen Leistungen und Veröffentlichungen verschwanden von der Bildfläche des Arbeiter- und Bauernstaates.
Seit 1996 lebt Klaus Ender wieder auf Rügen, nutzt oft die maritime Umgebung für seine Aufnahmen. Sein Spektrum umfasst die Reise-, Natur-, Landschafts-, Akt- und Makrofotografie, seine Bildsprache changiert zwischen kraftvoller, farbverspielter Inszenierung und zurückhaltender, zeitloser Schwarz-Weiß-Ästhetik.

Eröffnung: 12. April, 17:00 Uhr
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10-17 Uhr (Montag Ruhetag)
Eintrittspreis: 4,00/3,00 Euro (Eintritt gilt auch für Stadtmuseum Hohe Lilie)

Schülerprojekt im Rahmen der Walter-Hege-Ausstellung

Fotografiere Deine Stadt!

Gewinner werden am 30. März 2019 prämiert

Welche Geschichten erzählen die Gebäude unserer Stadt? Was verraten architektonische Details und Spuren der Zeit über die Historie eines Hauses, über seine Nutzung, seine Bewohner? Schüler der 9. Klassen des Domgymnasiums Naumburg sind diesen Fragen in den zurückliegenden Wochen auf den Grund gegangen und haben ihre Heimatstadt mit der Fotokamera neu entdeckt. Dabei ließen sie sich von der Arbeitsweise Walter Heges inspirieren.

Das Fotoprojekt entstand in Kooperation des Stadtmuseums mit dem Domgymnasium, wo Kunstlehrerin Silke Ringleben die Aktion betreute. Etwa 100 Schüler gingen dabei auf Motivsuche. Neben bekannten Naumburger Gebäuden spürten sie auch zahlreiche Objekte auf, die auf den ersten Blick kaum wahrgenommen werden und entwickelten ein ausgeprägtes Gespür für Details und die Schönheiten verlassener Orte.

Eine Auswahl der entstandenen Arbeiten ist momentan in der Galerie im Schlösschen zu sehen und ergänzt die dortige Sonderausstellung „Licht und Schatten. Walter Hege“. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Ausstellung im Vorfeld ihrer Fotoexkursionen besucht. Hier und im Kunstunterricht beschäftigten sie sich mit der Frage, wie Gebäude beim Fotografieren ihr Gesicht verändern können – je nach Standpunkt, Tageszeit, Lichteinfall und Ausschnitt.

Alle Besucher sind herzlich eingeladen, die Schülerausstellung zu besuchen und ihren persönlichen Favoriten zu wählen. Am 30. März 2019 werden 15 Uhr während einer öffentlichen Abschlussveranstaltung zur Sonderausstellung die besten Arbeiten prämiert. Das Stadtmuseum Naumburg vergibt einen Publikums- und einen Jurypreis. Schüler des Domgymnasiums gestalten die Veranstaltung musikalisch.

Ausstellung geöffnet bis 31.03.2019, täglich außer montags 10–17 Uhr.

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Griechisches Licht in Naumburg

Fotohistoriker spricht am 16. Februar in der Galerie im Schlösschen, Namburg, über Walter Hege und Herbert List

Beide fotografierten in den 1930er Jahren griechische Tempel und Skulpturen, beide inszenierten und interpretierten ihre antiken Motive: Walter Hege und Herbert List. Über die Aufnahmen der beiden namhaften deutschen Fotografen spricht am 16. Februar 2019 der Kunsthistoriker Matthias Harder in Naumburg. Sein Vortrag „Walter Hege und Herbert List. Antikenrezeption als künstlerische Inszenierung“ beginnt 15 Uhr in der Galerie im Schlösschen am Markt. Er gehört zum Begleitprogramm der Sonderausstellung „Licht und Schatten. Walter Hege. Fotograf / Filmemacher / 1893–1955“.
 
Die Aufnahmen Heges in der Ausstellung zeigen: Seine Griechenlandfotos zeichnen sich vor allem durch Akribie aus. Tagelang experimentierte der gebürtige Naumburger mit der Wirkung von Licht und Schatten, mit verschiedenen Standorten und Belichtungszeiten, arbeitete vorzugsweise mit großen Plattenkameras. List hingegen, Kosmopolit und seit Jahr und Tag ein Liebhaber griechischer Kultur, fand seine Motive schlendernd, fast zufällig. Auch er inszenierte bewusst, wofür ihm jedoch meist die Kleinbildkamera genügte.
 
Matthias Harder vergleicht ausführlich die Griechenland-Fotografien Walter Heges und Herbert Lists. Er ist Kurator der Helmut-Newton-Stiftung in Berlin und entwickelt regelmäßig Ausstellungen und unterrichtet an Universitäten und Fotografieschulen. Der Besuch seines Vortrags ist mit einer Tageseintrittskarte für die Sonderausstellung im Schlösschen bzw. für die Hohe Lilie möglich.

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