Kirschfest Plakat26. Juni bis 24. August 2008

Kirschfest. Metamorphosen eines Volksfestes

Das Naumburger Kirschfest ist eines der bekanntesten Volksfeste Mitteldeutschlands. Unsere Ausstellung stellt die Frage, worin das Spezifikum dieses Festes liegt und lag. Anhand zahlreicher Sach- und Bildzeugnisse wird die Entwicklung des Festes vom Schul- zum Volksfest nachgezeichnet. Dabei wird besonders auf jene Wendepunkte geachtet, an denen das Fest in verschiedener Hinsicht "neu erfunden" wurde, sei es durch einen romantischen Geschichtenerzähler, einen jugendbewegten Lehrer, das Fremdenverkehrsbüro, einen Nazi-Oberbürgermeister oder die SED-Kreisleitung.
Einmalige Filmdokumente aus den 30er und 60er Jahren runden die informationsreiche Ausstellung ab.
Ein Muss für alle Liebhaber des Kirschfestes!
Plakat Was ist denn das?15. Dezember 2007 bis 31. März 2008

WAS IST DENN DAS?
Eine Ausstellung zum Rätseln und Wundern

In unserer Sammlung befinden sich zahlreiche Objekte, deren einstiger Verwendungszweck sich nicht auf Anhieb erschließt. Die Ausstellung versammelt solche Gegenstände und lädt ein, mitzuraten: Was ist das? Was kann man damit machen? Eine Ausstellung mit großem Unterhaltungswert für die ganze Familie (alle Objektbeschriftungen sind verdeckt angebracht).
Weg zum Sozialismus15. September 2007 - 2. Dezember 2007

Auf den Weg in den Sozialismus.
Naumburg in den 50er und 60er Jahren

Nierentisch und Cocktailsessel gelten als der Inbegriff der Wirtschaftswunderjahre im Nachkriegsdeutschland. Trifft dies auch auf die ehemalige DDR zu? Wie hat das Leben in den 50er und 60er Jahren in Naumburg ausgesehen? Wie verwandelte sich die Stadt auf dem Weg “in den Sozialismus”?
Haushalt10. März. - 15. Juli 2007 - Verlängert bis 26. August!

“Das bisschen Haushalt ...

... ist doch kein Problem... sagt mein Mann”. Wer kennt ihn nicht, den Schlager von Johanna von Koczian aus dem Jahr 1977. Im Stadtmuseum Hohe Lilie ist vom 10. März bis 15. Juli die Sonderausstellung “Das bisschen Haushalt... - Der Wandel eines Arbeitsplatzes” zu sehen - eine Ausstellung zur Rollenverteilung in der Familie und dessen Wandel, zur Elektrifizierung des Haushalts und zum Alltag der Hausfrau.
Münzschatz13. Oktober - 13. Dezember 2006

"Lieb und Teuer" - Der Naumburger Münzschatz und andere Schätze

Im Herbst 2005 wurde in der Naumburger Innenstadt eine sensationelle Entdeckung gemacht: Bauarbeiter stießen auf einen Münzschatz aus dem 16. Jahrhundert, bestehend aus fast 500 zum Teil prägefrischen und hervorrgagend erhaltenen Silbermünzen der Zeit um 1570 - ein Fund, der in seiner Art einmalig ist. Als Leihgabe des Landesmuseums für Archäologie Halle kommt der Münzschatz nun für eine begrenzte Zeit nach Naumburg zurück, wo er erstmals komplett gezeigt werden kann.

Anknüpfend an die Präsentation des Naumburger Münzschatzes zeigen wir eine Ausstellung, die sich mit der Frage beschäftigt, was einen "Schatz" denn eigentlich ausmacht. Was ist Menschen so viel Wert, dass Sie sich davon nicht trennen mögen, dass Sie es über Jahre und Jahrzehnte aufbewahren und dass sie es in Notzeiten verstecken, um es dem Zugriff von Feinden und falschen Freunden zu entziehen? Die Ausstellung versucht, das Bedeutungsfeld des Schatz-Begriffes auszuloten, vom Münfund ausgehend über den Schatzsucher-Mythos bis hin zu den Schätzen des Alltags, die zumindest ihren Besitzern "lieb und teuer" sind.

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