plakat romanisches haus naumburger weinbaugesellschaf
16. Mai bis 19. September 2010 - Ausstellung im Romanischen Haus
--- VERLÄNGERT BIS 31. OKTOBER 2010 ---

ZUM WOHL!
175 Jahre Naumburger Weinbaugesellschaft

Saale-Unstrut-Wein ist weit über die Grenzen des Burgenlandkreises hinaus bekannt. Dass das so ist, ist letztendlich auch ein Verdienst der Naumburger Weinbaugesellschaft, die in diesem Jahr ihr 175jähriges Jubiläum begeht.

Aus diesem Anlass zeigt das Stadtmuseum Naumburg mit Unterstützung der Naumburger Weinbau-gesellschaft vom 16. Mai bis 19. September im Romanischen Haus Bad Kösen die Sonderausstellung “ZUM WOHL! - 175 Jahre Naumburger Weinbaugesellschaft”, die den Weinbau in der Saale-Unstrut-Region im Allgemeinen und die Geschichte der Weinbaugesellschaft im Speziellen thematisiert. Angefangen vom frühen mittelalterlichen Weinanbau im Saale-Unstrut-Gebiet bis zu seiner zunehmenden Professionalisierung, von Weinbergsarbeiten und Weinherstellung bis zur Weinkultur kann sich der Be­sucher über verschiedene Aspekte dieses vielfältigen Themas informieren.

Besonderes Augenmerk wird auf die Vereinsgeschichte der 1835 gegründeten Weinbaugesellschaft gelegt, indem Wirken und Verdienste der Gesellschaft näher beleuchtet werden. Als zweitältester deutscher Weinbauverein mit derzeitig 75 Mitgliedern war und ist die Naumburger Weinbaugesellschaft darum bemüht, den Weinbau als Landschafts gestaltende Kultur zu fördern und diese Traditionspflege fortzuführen.

ulrich baehrUlrich Baehr: Allee im Sommer, Öl auf Leinwand, 2006
24. April bis 27. Juni 2010 - Ausstellung in der Kunsthalle

Ulrich Baehr: Landschaft

„Landschaft“ lautet der Titel der Sonderausstellung des Berliner Künstlers Ulrich Baehr, die als Saisonauftakt in der Kunsthalle ab 24. April zu sehen sein wird. Der gebürtige Bad Kösener widmet sich in seinen großformatigen Ölgemälden vorrangig den Landschafts-impressionen des Ruppiner Landes. Dabei begegnen dem Betrachter in Baehrs Bildern charakteristische Kiefernwälder und Laubbaumalleen, die auf den ersten Blick das Gefühl von Ruhe und Unberührtheit vermitteln, gleichzeitig jedoch die Beziehung Mensch-Natur kritisch hinterfragen. Menschliche Eingriffe in diesen Naturraum haben „Scheinidyllen“ entstehen lassen, denen sich Baehr in seinen Werken durch expressive Bildgestaltung mit z.T. surrealer Farbgebung nähert.

Durch die gezielte Verwendung von gleicher Perspektive entsteht zunächst der Eindruck einer Uniformität der Landschaftsmotive, die jedoch durch das Experimentieren mit Farbe, Licht und Schatten in verschiedenen Abstraktionsgraden aufgebrochen wird.

Sept. 2009 bis März 2010 - Ausstellung

"Den Sinn der Kunst uns zu erheben"

Die Künstlerfamilie Hoßfeld und ihr Wirken in der region

Am 26. September jährte sich der Geburtstag von Johann Friedrich Hoßfeld zum 200. Mal. Anläßlich dieses Jubiläums und auch im Hinblick auf die regionale Bedeutung seiner Familie wurde im Obergeschoss des Romanischen Hauses eine neue Sonderausstellung eingerichtet, die das Leben und Schaffenswerk des Pfortenser Zeichenlehrers vorstellt.

Angeregt durch das private Forschungsinteresse von Prof. em. Matthias Lehmann präsentiert die Ausstellung als Gemeinschaftsprojekt der Landesschule Pforta und dem Museum der Stadt Bad Kösen ein wichtiges Stück Regional- und Zeitgeschichte.

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