18. September 2010 - Kunsthalle Bad Kösen

plakat-pretzsch-200Jürgen Pretzsch und Matthias Schöneburg
zeigen Malerei, Zeichnungen und Grafik

verlängert bis 13. Februar 2011

Jürgen Pretzsch aus Erfurt - vor allem bekannt durch seine "Radiolarien" - und Matthias Schöneburg aus Bad Bibra stellen in dieser Doppelausstellung Werke aus den letzten Schaffens­jahren aus. Unter dem Titel "Jürgen Pretzsch und Matthias Schöneburg - Grafiken, Zeichnungen und Malerei" ist ein großes Spektrum an verschiedenartigen Bildinhalten, Techniken und Formaten unter einem Dach vereinigt. Bei Jürgen Pretzsch ist vor allem der noch unvollendete Zyklus "Sternstunden der Menschheit" zu erwähnen, ein acht Blätter umfassender Zyklus, der Bezug nimmt auf große Persönlichkeiten wie Shakespeare und Einstein. Neben zahlreichen Städtebildern zeigt Pretzsch auch einiges aus seiner Werkstatt: Skizzen, Bleistiftzeichnungen, dazu Werkzeug und ein "Abstreichblatt". Die Farbe auf dem jüngst entstandenen Aquarell “Von Naumburg nach Weimar” scheint noch gar nicht allzu lange trocken zu sein...
Zweiter Künstler im Bunde ist Matthias Schöneburg. Der aus Weimar stammende, in Bad Bibra ansässige Maler und Zeichner zeigt neben Aktstudien und Landschaftsbildern auch Gemälde mit biblischem Hintergrund und eine Auswahl verschiedener experimenteller Arbeiten. Hervorzuheben sind die beiden großformatigen Gemälde "Psalm 90,12" und "Novus Ordo", in denen Schöneburg gekonnt Motive der christlichen Ikonographie in eine neue Bildsprache übersetzt. Dabei überzeugt die große Vielfalt an ausdrucksmitteln, die dem jungen Maler zur Verfügung stehen und die ihn zweifellos zu einem der hoffnungsvollsten malerischen Talente im Burgenlandkreis machen.


Die Ausstellungseröffnung wird im Rahmen der fünften Naumburger Kulturnacht stattfinden, bei der erstmals auch das Romanische Haus mitmacht. Alle Interessenten und Kunstliebhaber sind herzlich zur Ausstellungseröffnung am 18. September um 19 Uhr in die Kunsthalle des Romanisches Hauses eingeladen.

Plakat Thomas WieduwiltPlakat Thomas Wieduwilt11. Juli bis 5. September 2010 - Ausstellung in der Kunsthalle des Romanischen Hauses Bad Kösen

Thomas Wieduwilt - Magische Welten

In der Sonderausstellung Magische Welten in der Kunsthalle Bad Kösen präsentiert der in Schönburg lebende Maler Thomas Wieduwilt einen Querschnitt seiner künstlerischen Tätigkeit der letzten 35 Jahre. Dabei reflektiert die Werkschau retrospektivisch in Bildern, Collagen, Objekten und Fotografien die einzelnen Schaffensperioden des gebürtigen Berliners, der seine ausgestellten Arbeiten vorrangig nach biographischen Kriterien ausgesucht hat. Thematisch variieren seine Werke zwischen gesellschaftskritischen Themen, Utopien und psychologischen Motiven, die in  mal abstrakter, mal surrealer Art und Weise umgesetzt werden. Nachdem er mit abstrakter und intuitiver Malerei Anfang der 1970er Jahre begonnen hatte, wandte sich Wieduwilt in der Folgezeit der sozialkritischen Malerei zu. 1988 fand er schließlich Zugang zur angewandten Kunst über das Programm „Kunst am Bau“, als der Architekt, Mosaizist und Restaurator verschiedene Auftragsarbeiten rund um den Kurfürstendamm realisierte. In den letzten Jahren steht die spontane Malerei im Mittelpunkt seiner künstlerischen Tätigkeit.

Eröffnung der Ausstellung: Sonntag, 11. Juli um 11 Uhr in der Kunsthalle Bad Kösen

ulrich baehrUlrich Baehr: Allee im Sommer, Öl auf Leinwand, 2006
24. April bis 27. Juni 2010 - Ausstellung in der Kunsthalle

Ulrich Baehr: Landschaft

„Landschaft“ lautet der Titel der Sonderausstellung des Berliner Künstlers Ulrich Baehr, die als Saisonauftakt in der Kunsthalle ab 24. April zu sehen sein wird. Der gebürtige Bad Kösener widmet sich in seinen großformatigen Ölgemälden vorrangig den Landschafts-impressionen des Ruppiner Landes. Dabei begegnen dem Betrachter in Baehrs Bildern charakteristische Kiefernwälder und Laubbaumalleen, die auf den ersten Blick das Gefühl von Ruhe und Unberührtheit vermitteln, gleichzeitig jedoch die Beziehung Mensch-Natur kritisch hinterfragen. Menschliche Eingriffe in diesen Naturraum haben „Scheinidyllen“ entstehen lassen, denen sich Baehr in seinen Werken durch expressive Bildgestaltung mit z.T. surrealer Farbgebung nähert.

Durch die gezielte Verwendung von gleicher Perspektive entsteht zunächst der Eindruck einer Uniformität der Landschaftsmotive, die jedoch durch das Experimentieren mit Farbe, Licht und Schatten in verschiedenen Abstraktionsgraden aufgebrochen wird.

plakat romanisches haus naumburger weinbaugesellschaf
16. Mai bis 19. September 2010 - Ausstellung im Romanischen Haus
--- VERLÄNGERT BIS 31. OKTOBER 2010 ---

ZUM WOHL!
175 Jahre Naumburger Weinbaugesellschaft

Saale-Unstrut-Wein ist weit über die Grenzen des Burgenlandkreises hinaus bekannt. Dass das so ist, ist letztendlich auch ein Verdienst der Naumburger Weinbaugesellschaft, die in diesem Jahr ihr 175jähriges Jubiläum begeht.

Aus diesem Anlass zeigt das Stadtmuseum Naumburg mit Unterstützung der Naumburger Weinbau-gesellschaft vom 16. Mai bis 19. September im Romanischen Haus Bad Kösen die Sonderausstellung “ZUM WOHL! - 175 Jahre Naumburger Weinbaugesellschaft”, die den Weinbau in der Saale-Unstrut-Region im Allgemeinen und die Geschichte der Weinbaugesellschaft im Speziellen thematisiert. Angefangen vom frühen mittelalterlichen Weinanbau im Saale-Unstrut-Gebiet bis zu seiner zunehmenden Professionalisierung, von Weinbergsarbeiten und Weinherstellung bis zur Weinkultur kann sich der Be­sucher über verschiedene Aspekte dieses vielfältigen Themas informieren.

Besonderes Augenmerk wird auf die Vereinsgeschichte der 1835 gegründeten Weinbaugesellschaft gelegt, indem Wirken und Verdienste der Gesellschaft näher beleuchtet werden. Als zweitältester deutscher Weinbauverein mit derzeitig 75 Mitgliedern war und ist die Naumburger Weinbaugesellschaft darum bemüht, den Weinbau als Landschafts gestaltende Kultur zu fördern und diese Traditionspflege fortzuführen.

Sept. 2009 bis März 2010 - Ausstellung

"Den Sinn der Kunst uns zu erheben"

Die Künstlerfamilie Hoßfeld und ihr Wirken in der region

Am 26. September jährte sich der Geburtstag von Johann Friedrich Hoßfeld zum 200. Mal. Anläßlich dieses Jubiläums und auch im Hinblick auf die regionale Bedeutung seiner Familie wurde im Obergeschoss des Romanischen Hauses eine neue Sonderausstellung eingerichtet, die das Leben und Schaffenswerk des Pfortenser Zeichenlehrers vorstellt.

Angeregt durch das private Forschungsinteresse von Prof. em. Matthias Lehmann präsentiert die Ausstellung als Gemeinschaftsprojekt der Landesschule Pforta und dem Museum der Stadt Bad Kösen ein wichtiges Stück Regional- und Zeitgeschichte.

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