Friedrich Nietzsche (1844-1900)

Eine Zeittafel

fn01Kindheitsjahre in Röcken 1844–1850.

Friedrich Wilhelm Nietzsche wird am 15. Oktober 1844 in Röcken bei Lützen in der preußischen Provinz Sachsen geboren. Sein Vater ist Pfarrer in der kleinen Gemeinde. Er entstammt, wie auch seine Frau Franziska, einer Pfarrersfamilie. Friedrichs Schwester Elisabeth kommt 1846 zur Welt, sein Bruder Joseph 1848. Mit im Haushalt leben Großmutter Erdmuthe, die Tanten Auguste und Rosalie und das Dienstmädchen Mine. Seine Kindheit in Röcken ist überschattet von der schweren Gehirnerkrankung des Vaters und dessen frühem Tod 1849. Sein Bruder Joseph stirbt 1850. Friedrich wächst nun in einem reinen Frauenhaushalt auf.

Das Leben in Naumburg 1850 – 1858

1850 muß die Familie das Pfarrhaus in Röcken für den Amtsnachfolger räumen und sie zieht nach Naumburg in eine gemeinsame Wohnung in der Neugasse. Die junge Witwe bewohnt mit ihren beiden Kindern zwei düstere Zimmer. Sie bekommt nur eine kleine Rente und ist auf die finanzielle Unterstützung ihrer Schwiegermutter angewiesen. Tante Auguste stirbt 1855, Großmutter Erdmuthe 1856. Franziska wird durch die Erbschaft unabhängig. Sie bezieht mit ihren Kindern und dem Dienstmädchen eine eigene kleine Wohnung hinter der Marienmauer. Im Sommer 1858 ziehen sie noch einmal um: in das Haus Nr. 355, heute Weingarten 18. Franziska hat im OG eine helle, geräumigere Wohnung angemietet. 1878 kauft sie das Haus und bleibt hier bis zu ihrem Tod 1897 wohnen.

fn02Schuljahre in Naumburg 1850 – 1858

1850 wird Friedrich in der Knaben-Bürgerschule eingeschult. Das lernen fällt ihm leicht. Er findet jedoch wenig Kontakt zu seinen Mitschülern, auf die er durch sein unkindliches Wesen befremdend wirkt. Allein mit Wilhelm Pinder und Gustav Krug verbindet ihn bald eine enge Freundschaft.
Im Frühjahr 1851 wechselt Friedrich zum Privatinstitut des Kandidaten Weber. Dort werden die Schüler auf das Domgymnasium vorbereitet, das Friedrich ab Herbst 1854 besucht. Seinen Lehrern fällt er durch gute schulische Leistungen auf, so daß ihm eine Freistelle in der Landesschule Pforte angeboten wird, die er im Oktober 1858 antritt.

Die Schuljahre in Pforte 1858 – 1864

Kurz vor seinem vierzehnten Geburtstag tritt Friedrich die Freistelle in Schulpforte an. Das Internat liegt etwa eine Wegstunde von Naumburg entfernt. Es genießt wegen [?] seiner Lehrer einen hervorragenden Ruf. Sie sehen ihre Aufgabe darin, den Schülern eine umfassende Bildung zu vermitteln und sie zu selbständigem lernen und zu Disziplin zu erziehen. Bei aller Strenge bestimmt ein freundschaftliches Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern das Internatsleben.

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Friedrich "Alumnus Portensis"
Friedrich ist zum ersten Mal von zu Hause fort. Seine Mutter und Schwester sieht er nur noch an den Wochenenden, den Feiertagen und in den Ferien. Er ist ein fleißiger Schüler, gut in Deutsch und Religion aber vor allem im Lateinischen und im Griechischen. Über den Unterricht hinaus befaßt er sich mit den antiken Autoren und der Geschichte. Für moderne Sprachen kann er sich nicht begeistern, dagegen gewinnt die Musik zunehmend an Bedeutung. In Pforte entstehen zwei neue Freundschaften: mit Paul Deussen teilt Friedrich die Liebe zur Antiken Literatur, mit Carl von Gerstorff musiziert er.

Nach dem Abitur, das wegen seiner schlechten Leistung in Mathematik gefährdet war, geht Friedrich mit seinem Freund Deussen an die Universität Bonn, um Philologie und Theologie zu studieren.

fn04Das Studienjahr in Bonn 1864 – 1865

Ab Oktober 1864 studiert Friedrich Nietzsche an der Universität Bonn Altphilologie, Theologie, Politik und Kunstgeschichte. Er sucht den Kontakt zu anderen Studenten und tritt in die Bruderschaft "Frankonia" ein. Neben seinem Studium komponiert er Lieder nach Texten und Gedichten von Puschkin, Chamisso und Petöfi. Seine Theologiestudien bestärken ihn in seinem Zweifel am Christentum und führen dazu, daß er die theologische Fakultät verläßt. Die Philologievorlesungen werden vom Streit der Professoren Jahn und Ritschl beherrscht. Als Ritschl zum Herbst einen Ruf an die Universität Leipzig erhält, verläßt Friedrich Bonn und folgt ihm.

Studienjahre in Leipzig 1865-1868

In Leipzig beginnt Friedrich ernsthaft mit seinen Studien. Er wird mit Schopenhauers Hauptwerk "Die Welt als Wille und Vorstellung" bekannt, das großen Einfluß auf ihn hat und seine Persönlichkeit prägen wird. Ritschl fällt der begabte Student auf. Er regt ihn zur Gründung des "Philologischen Vereins" an. Im Januar 1866 hält Friedrich dort einen Vortrag über den griechischen Dichter Theognis, der mit Ritschls Hilfe veröffentlicht wird. Weitere Veröffentlichungen folgen, so daß Friedrich sich schon während des Studiums einen Namen in Fachkreisen macht. Im Frühjahr 1867 lernt er den Philosophiestudenten Erwin Rohde kennen. Zwischen beiden entsteht eine intensive Freundschaft.

Militärdienst in Naumburg 1867-1868

Ende Juni 1867 unterbricht Friedrich sein Studium, um in Naumburg seinen einjährigen Militärdienst bei der berittenen Artillerie abzuleisten. Er wohnt in dieser Zeit bei seiner Mutter. Bei einem Reitunfall zieht er sich schwere Verletzungen zu. Nach einer langen Genesungsphase wird er vorzeitig aus dem Dienst entlassen.

Letztes Studienjahr in Leipzig / Berufung nach Basel 1868

Im Oktober 1868 kehrt Friedrich nach Leipzig zurück. Er lernt den von ihm verehrten Richard Wagner kennen. Diese Begegnung führt zu einer langen Freundschaft und einer lebenslangen Auseinandersetzung. Noch während Friedrich an seiner Promotion arbeitet, erfolgt auf Vorschlag Ritschls im Februar 1869 seine Berufung als Professor für Philologie an der Universität Basel. Die Universität Leipzig verzichtet auf Formalitäten und promoviert und habilitiert Friedrich auf Grund seiner Veröffentlichungen. 

fn05Das erste Jahr in Basel.

Im April 1869 geht Friedrich Nietzsche als Professor für klassische Philologie an die Universität Basel und nimmt die Schweizer Staatsangehörigkeit an. Nebenher unterrichtet er am Pädagogium. Im Mai hält Nietzsche seine Antrittsvorlesung über "Homer und die klassische Philologie". Seine Kollegen nehmen ihn herzlich auf. Zu dem wesentlich älteren Jacob Burckhardt entwickelt er eine freundschaftliche Beziehung. Von Basel aus beginnen Nietzsches regelmäßige Besuche bei Richard Wagner und Cosima von Bülow in deren Haus in Triebschen. In den nächsten drei Jahren entwickelt sich zwischen ihnen eine enge persönliche Bindung und ein intensiver künstlerischer Austausch.

Sanitätsdienst in Frankreich

Nietzsche unterbricht im August 1870 seine Lehrtätigkeit, um als freiwilliger Sanitäter am Deutsch-Französischen Krieg teilzunehmen. Da er Schweizer Bürger ist, untersagt ihm die kantonale Behörde die aktive Kriegsteilnahme in der preußischen Armee. Nietzsche zieht sich eine schwere Infektionskrankheit zu und kehrt vorzeitig im Oktober nach Basel zurück.

Basel 1870-1872

Im Herbst 1870 beginnt Nietzsches Freundschaft mit dem Theologen Franz Overbeck. Er findet in ihm einen hilfreichen Freund. Neujahr 1872 erscheint Nietzsches Buch "Die Geburt der Tragödie", das in Fachkreisen heftig kritisiert wird. Ihm wird zum ersten Mal seine Sonderstellung in der Philologie bewußt. Im Frühjahr hält er Vorträge "Über die Zukunft unserer Bildungsanstalten". Einen Ruf an die Universität Greifswald lehnt Nietzsche ab. Im April zieht Richard Wagner nach Bayreuth. Nietzsche besucht ihn dort im Mai, anläßlich der Grundsteinlegung des Festspielhauses.

Basel 1873-1875

Im Laufe des Jahres 1873 verschlechtert sich Nietzsches Gesundheit. Es entstehen die erste und zweite "Unzeitgemäße Betrachtung". Nietzsche bekommt Zweifel an den Wagnerschen Ideen. Er fängt an, sich von Richard Wagner zu distanzieren. Die dritte "Unzeitgemäße Betrachtung" erscheint 1874. Im Oktober 1875 lernt Nietzsche den Musiker Heinrich Köselitz, mit Künstlernamen Peter Gast, kennen. Er wird später unentbehrlich für den kranken Philosophen.

Basel 1876-1879

Die vierte "Unzeitgemäße Betrachtung" die Richard Wagner gewidmet ist, erscheint zu den ersten Bayreuther Festspielen im August 1876. Nietzsches Aufenthalt in Bayreuth ist der Auslöser für seinen Bruch mit Richard Wagner. Wegen seines schlechten Gesundheitszustandes nimmt Nietzsche im Herbst ein Jahr Urlaub von der Universität und verbringt den Winter mit Malwida von Maysenbug und Paul Reé in Sorrent. dort begegnet er Richard Wagner ein letztes Mal.
1878 erscheint sein Buch "Menschliches Allzumenschliches". Nietzsche legt wegen seiner Krankheit im Frühjahr 1879 die Professur nieder. Er erhält eine jährliche Pension.

fn06Erholung von Basel

Nach Niederlegung seiner Professur reist Nietzsche 1879 ins Engadin. Im Herbst kommt er nach Naumburg, wo er einen Gemüsegarten und einen Turm der alten Stadtmauer anmietet. Beides gibt er aber wegen seiner stark angegriffenen Gesundheit bald wieder auf. Er ist auf dem vorläufigen Tiefpunkt seiner Vitalität angelangt, dazu leidet er unter dem "sonnenärmsten Winter" seines Lebens. Im Dezember erscheint "Der Wanderer und sein Schatten".

Einmal Venedig und zurück

Im Frühjahr 1880 fährt Nietzsche nach Riva, wo er Heinrich Köselitz trifft. Mit ihm reist er das erste Mal nach Venedig. Hier entsteht ein großer Teil der Aphorismen zur "Morgenröte". Gesundheitlich geht es ihm noch immer schlecht. Nach einem Sommer in Marienbad kehrt er im Herbst nach Naumburg zurück.

Leben und Arbeiten im Süden

Nietzsche überwintert 1880/81 in Genua. Die Meeresluft lindert seine häufigen starken Kopfschmerzen. Er beendet die Arbeit an der "Morgenröte" (1881). Im Frühjahr trifft er sich mit Heinrich Köselitz in Recoaro. Er erleidet einen heftigen Rückfall. Den Sommer verbringt er zum ersten Mal in Sils-Maria und glaubt "seinen Ort" gefunden zu haben. Er arbeitet an der "Fröhlichen Wissenschaft", der Fortsetzung zur "Morgenröte". Auf langen Spaziergängen überfällt ihn der Gedanke von der "Ewigen Wiederkunft des Gleichen". Diesen Gedanken greift er im Winter 1881/82 in Rapallo wieder auf, es entsteht die Gestalt Zarathustras. Nietzsche arbeitet in Genua weiter an der "Fröhlichen Wissenschaft" (1882). Er fühlt sich gesund und stark wie lange nicht.

Unbekannte Gefühle

Im Frühjahr 1882 schifft sich Nietzsche in Genua nach Messina ein, von dort reist er nach Rom. Er trifft Malwida von Meysenbug, Paul Reé und Lou Salomé, in die er sich verliebt. Den Sommer verbringt er mit ihr in Tautenburg, ohne daß sein Werben erhört wird. Im November kehrt er nach Genua zurück, tief enttäuscht von Lou.

Mehrfache Vollendung

Im Winter 1882/83 in Rapallo, schreibt Nietzsche den ersten Teil von "Also sprach Zarathustra" (1883). Am Tag der Vollendung, dem 13. Februar 1883, stirbt Wagner in Venedig. Das Frühjahr verbringt er in Rom, den Sommer wieder in Sils-Maria. Dort entsteht der zweite Teil des "Zarathustra" (1883). Nach einem Abstecher nach Naumburg reist Nietzsche im September nach Leipzig. Sein Ersuchen, an der Universität freie Vorlesungen halten zu dürfen, wird abgelehnt. Streitigkeiten mit Mutter und Schwester bedrücken ihn. Einsam und verbittert reist er im Oktober nach Genua, dann weiter nach Nizza, wo er überwintert.

fn07Unterwegs

In Nizza entsteht im Februar 1884 der dritte Teil des "Zarathustra" (1884). Über Genua und Venedig reist er für den Sommer nach Sils-Maria.
Im Winter 1884/85 schreibt er in Mentone und Nizza den vierten Teil des "Zarathustra" (1885).

Abschied von der Schwester

Im Frühjahr 1885 zieht Nietzsche von Genua nach Venedig, den Sommer über wohnt er in Sils-Maria. Im Herbst verabschiedet er seine Schwester in Naumburg, bevor sie nach Paraguay auswandert. Für den Winter 1885/86 quartiert er sich in Nizza ein, wo er an dem Buch "jenseits von Gut und Böse" (1886) schreibt.

Schaffensrückblick

Im Mai 1886 kommt Nietzsche über Venedig und München nach Naumburg. In Leipzig trifft er im Juni Erwin Rohde ein letztes Mal. Den Sommer über schreibt er in Sils-Maria an den "Vorreden zu den früheren Schriften" (1886). Für den Winter 1886/87 kehrt er nach Nizza zurück. April und Mai 1887 verbringt Nietzsche in Cannobio und Chur, den Sommer wie gewohnt in Sils-Maria. Obwohl er sich krank fühlt, arbeitet er an der Streitschrift "Die Genealogie der Moral", die im November erscheint. Im Herbst ist er in Venedig, den Winter 1887/88 über in Nizza.

Letztes Schaffensjahr

Im Frühjahr 1888 kommt er das erste Mal nach Turin. Zur gleichen Zeit wird in Kopenhagen von Georg Brandes die erste öffentliche Vorlesung über Nietzsche gehalten. Nach dem Sommer in Sils-Maria, kehrt er für den Herbst und Winter nach Turin zurück, wo er den "schönsten Herbst" seines Lebens verbringt. In ununterbrochener Reihenfolge entstehen hier die Schriften "Der Fall Wagner" (1888), "Götzendämmerung" (1889), "Dionysos-Dithyramben", "Der Antichrist" (1895), "Ecce Homo" und "Nietzsche contra Wagner" (beide posthum erschienen).

fn08Der Zusammenbruch

Im Januar 1889 verschlechtert sich Nietzsches Gesundheitszustand entscheidend. Er schreibt wirre Botschaften an seine Freunde. Schließlich bricht er in Turin auf der Straße zusammen. Sein Freund Overbeck holt ihn ab und bringt ihn zur Untersuchung in die Nervenklinik nach Basel.

Diagnose in Basel

Nach Nietzsches Zusammenbruch in Turin bringt ihn sein Freund Overbeck im Januar 1889 nach Basel in die Nervenklinik. Die Untersuchungen ergeben eine "Progressive Paralyse", als Folge einer nicht ausgeheilten syphilitischen Erkrankung. Nach einer Woche wird Nietzsche in die Nervenklinik nach Jena verlegt, die für seine Mutter von Naumburg aus am besten zu erreichen ist. Auf der Zugfahrt dorthin begleitet sie ihn, neben einem Arzt und einem Pfleger.

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Station in Jena

Am 19. Januar 1889 kommt Nietzsche in Jena in die "Großherzogliche Sächsische Landes-Irren-Heilanstalt" zu Prof. Binswanger. Er stellt die gleiche Diagnose wie seine Kollegen in Basel. Der geistig umnachtete Nietzsche bleibt in der Heilanstalt, der Mutter erlaubt man erst im Juli ihr "Herzenskind" wiederzusehen. Sie nimmt sich in Jena ein Zimmer und betreut dort ihren Sohn ab Februar 1890 tagsüber. Im März mietet sie eine Wohnung und darf den von der Heilanstalt beurlaubten Nietzsche ganz zu sich nehmen. Im Mai kehrt sie mit ihm nach Naumburg in ihr Haus zurück.

Wieder in Naumburg

Franziska Nietzsche widmet sich, unterstützt von ihrem Dienstmädchen Alwine, ganz der Pflege ihres Sohnes. Fast täglich begleitet sie ihn zum Baden an die Saale und auf langen Spaziergängen, anfangs führen diese in die Stadt, später in den Stadtwald, wo sie hofft, mit ihrem häufig gestikulierenden Sohn niemandem zu begegnen. Mit den Jahren werden die Unternehmungen zu anstrengend. Franziska läßt deshalb im Frühjahr 1893 die Veranda vor seinem Zimmer vergrößern um ihm auch weiterhin den Aufenthalt im Freien zu ermöglichen. Nietzsches Gesundheitszustand verschlechtert sich stetig, so daß er sich schließlich nur noch im Haus aufhalten kann. Seine Mutter ist Tag und Nacht im Einsatz, bis sie im April 1897 stirbt. Danach kümmert sich die inzwischen verwitwete Elisabeth um ihren Bruder.

Von Naumburg nach Weimar

Im August 1897 holt Elisabeth ihren Bruder Friedrich und dessen Pflegerin Alwine zu sich nach Weimar. Sie wohnt inzwischen in der "Villa Silberblick", in der sie auch das Nietzsche-Archiv untergebracht hat. An Nietzsches Lebensumständen ändert sich wenig, bis auf die Tatsache, daß ihn seine repräsentationsfreudige Schwester ab und zu ausgewählten Besuchern "vorführt". Im Laufe der nächsten Jahre erleidet er mehrere Schlaganfälle. Am 25. August 1900 stirbt Friedrich Nietzsche an den Folgen einer Lungenentzündung.

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