Naumburg.Erinnern - Das Mitmach-Projekt

Mit der Ausstellung "Kindheit und Jugend in Naumburg" und der als Begleitheft dazu veröffentlichten Textsammlung Kein Zaun war mit zu hoch haben wir begonnen, gezielt Lebenserinnerungen aus Naumburg zu sammeln. Grundsätzlich sind uns alle Beiträge willkommen, ob von Alteingesessenen, zu- oder weggezogenen, von jungen oder alten Naumburgern.

Wenn Sie sich mit eigenen Texten und oder Bildern beteiligen wollen, kontaktieren Sie uns bitte per E-Mail, telefonisch oder besuchen Sie uns. Wir sammeln Lebenserinnerungen, IHRE Lebenserinnerung, wenn Sie Naumburger sind oder waren (vielleicht auch nur vorübergehend). Am liebsten sind uns kurze Texte, die einen konkreten Bezug haben zur Stadt und ihrer näheren Umgebung, zu den Menschen, die hier leb(t)en, zur städtischen Gesellschaft, zu den Häusern, Straßen und Gassen, zu Schule und Berufsleben, zu Vereine und zu allem, was sich in der Erinnerung erhalten hat.

Was machen wir mit Ihren Erinnerungen?
1. Wir archivieren sie, damit spätere Generationen darauf zurückgreifen können.
2. Wir veröffentlichen sie an dieser Stelle im Internet, damit möglichst viele andere Ihre Erlebnisse mit Ihnen teilen können.
3. Wir verwenden Sie, um unseren Ausstellungen zur jüngeren Stadtgeschichte einen stärkeren Bezug "zum richtigen Leben" zu verleihen.

Schreiben Sie uns: Stadtmuseum - Grochlitzer Str. 49 - 06618 Naumburg Tel.: 03445-703503 Fax: 03445-6990235 oder schicken Sie uns eine E-mail.


An die Leser

Wir sind sicher, dass die Lektüre der Erzählungen jedem Leser, der sich mit der Naumburger Geschichte im 20. Jahrhundert in irgend einer Weise auseinandersetzen will, wertvolle Einblicke bietet. Selbstverständlich wird dies mal mehr, mal weniger der Fall sein, je nach Interessen sowohl des jeweiligen Schreibers als auch des Lesers. Aber bitte behalten Sie immer im Bewußtsein, dass es sich um subjektive Erinnerungen handelt, die aus der Perspektive des Schreibenden verfasst und durch dessen vielschichtige Lebenserfahrungen gefiltert wurden. Man wird also nicht die ohnehin fiktive "reine Wahrheit" finden, sondern Auskunft darüber, wie sich historische politische und soziale Sachverhalte im Rückblick für den Einzelnen darstellen. (Der größte Feind des Historikers, sagt man, ist der Zeitzeuge.) Auch wenn wir ganz sicher nicht mit jeder Sichtweise einverstanden sind, haben wir nicht zensierend in die Texte eingegriffen, um diese Pluralität der Meinungen und Ansichten zu erhalten.


Wieder lieferbar (zweite Auflage):

Kein Zaun war mir zu hoch. Kindheit und Jugend in Naumburg. 2. Auflage. 130 Seiten, 2007, zu erwerben im Stadtmuseum Naumburg oder bestellen Sie per Email.