Tätigkeitsbericht für das Jahr 2014

Mitglieder

Der Museumsverein Naumburg hatte im Jahr 2014 zwölf ordentliche Mitglieder, dreizehn ermäßigte Mitglieder und fünf Fördermitglieder, also insgesamt 30 Mitglieder. In diesem Jahr sind keine neuen Mitglieder dazugekommen.

Aktivitäten im Jahr 2014

Der Verein unterstützte im Berichtsjahr 2014 folgende Aktivitäten:

Um museumspädagogische Aktionen im Romanischen Haus Bad Kösen begleitend zu den Ausstellungen durchführen zu können, bemühte sich der Museumsverein im letzten Jahr, um die Anschaffung zweier 12er-Tisch-Sitz-Kombinationen, die zusammenklappbar nur ganz wenig Raum in Anspruch nehmen. Unser Antrag auf Zuwendung von Mitteln aus der Dr. Walter- und Hildegard Brosche Stiftung wurde positiv bescheinigt, so dass die Gesamtkosten in Höhe von 3298,00 EUR komplett von der Stiftung übernommen wurden. Seit Ende Oktober 2014 sind die kindgerechten Sitzmöbel im Romanischen Haus untergebracht.

Der Museumsverein Naumburg gab im Oktober 2014 den fünften Band in der Reihe Quellen und Schriften zur Naumburger Stadtgeschichte heraus. Die Druckkosten der Annalen Johann Bürgers beliefen sich auf 3.024,68EUR. Bereits im Jahr 2013 erhielt der Museumsverein von der Hans- und Hildegard Altenburg Stiftung Fördermittel in Höhe von 3.000EUR, so dass der Museumsverein lediglich 24,68EUR zuschießen musste.

Für und vom Verein wurden im Berichtsjahr 2014 folgende Veranstaltungen organisiert:

Im Frühjahr 2014 zeigten die beiden Künstlerinnen Maren Roloff und Gertraud Guthmann eine Gemeinschaftsausstellung in der Galerie im Schlösschen. Der Museumsverein unterstützte das Ausstellungsprojekt, übernahm die Plakat- und Flyer-Gestaltung sowie die Druckkosten. Allerdings waren diese durch zuvor eingegangene zweckgebundene Spenden zu 100% gedeckt.

In der letzten Mitgliederversammlung haben wir beschlossen, die hiesigen Archive zu besichtigen. Leider haben wir nur die Besichtigung eines Archivs organisieren können. Am 11. April um 15 Uhr trafen wir uns im Eingangsbereich des Doms, um uns von Herrn Matthias Ludwig das Domstiftsarchiv zeigen zu lassen. In einer ca. einstündigen Führung zeigte uns Herr Ludwig die neu gestalteten Archiv- und Bibliotheksräume in der Klausur am Naumburger Dom. Diesem interessanten Rundgang lauschten ca. 20 Museumsvereinsmitglieder. Auf eine Führungspauschale verzichtete Herr Ludwig und bat am Ende seines Rundgangs lediglich um Spenden. Der Besuch der Historischen Bibliothek in Schulpforte steht noch aus und wird auf die Zeit nach der Renovierung und Umgestaltung der Bibliotheksräume verschoben.

Zum siebenten Mal bereits organisierte der Museumsverein die Kulturnacht, welche im Jahr 2014 am 23. August von 19 bis 23 Uhr stattfand. In Zusammenarbeit mit dem Kulturmanagement der Stadt und weiterer kultureller Träger konnte der Museumsverein ein abwechslungsreiches Programm bieten. Neben dem Stadtmuseum Hohe Lilie, dem Wenzelsturm, dem Marientor, dem Apothekenmuseum und dem Straßenbahndepot waren das Architektur- und Umwelthaus, die Wenzelskirche, die Galerie im Schlösschen und das Nietzsche-Dokumentationszentrum mit dabei. Gut 4 bis 500 Besucher waren an diesem Abend in Naumburg unterwegs. Ein festes Thema wurde im letzten Jahr zwar nicht vorgegeben, allerdings wurde das Thema „Auf dem Weg zum Welterbe“ von mehreren Einrichtungen in ihrem Programm aufgegriffen. Im Marientor spielten regionale Künstler aus den Welterbe-Antragsstätten auf, in der Hohen Lilie stellte sich das „Zentrum für Frühe Musik“ aus Burgheßler vor, im Wenzelsturm erklang in der Türmerwohnung Musik der Großkorbethaer Turmbläser, in der Galerie waren einige Preisträger des Wettbewerbs „Meine Welt, mein Erbe, alles handgemacht!“ ausgestellt, die Galerie im Schlösschen bot eine Nachtöffnungszeit für die Sonderausstellung „Welterbe? Welterbe!“ an, das Apothekermuseum und das Straßenbahndepot war mit Führung an diesem Abend öffentlich zugänglich, die Wenzelskirche zeigte die Kasseler Fotoausstellung „Welterbe des Monats“ und das AUH präsentierte erstmals die vom Berliner Grafiker Henrik Schrat gefertigten Schattenrisse, ein Publikumsmagnet waren zudem die dort angebotenen Schattenspiele. Eine gelungene Veranstaltung mit Potenzial.

Im Vorfeld der Museumsnacht traf sich der Museumsverein im Garten der Grochlitzer Straße, um gemütlich bei Kaffee und Kuchen den Einsatz der Museumsvereinsmitglieder bei der Kulturnacht zu planen. Mit ca. 15 Mitgliedern war dieses kleine Sommerfest ganz gut besucht.

Die Teilnehmeranzahl an den monatlich in den Sommermonaten stattgefundenen Radierworkshops in Max Klingers Radierstübchen ist in diesem Jahr stark gesunken von 46 Teilnehmern im Jahr 2013 auf 13 Teilnehmer im Jahr 2014. Wir hoffen, dass die Druckworkshops im Radierstübchen im kommenden Jahr wieder mehr Anklang finden.

Der Museumsverein Naumburg e.V. organisierte in diesem Jahr keine Vorträge im Stadtarchiv Naumburg. Themenvorschläge für Vorträge werden jederzeit entgegengenommen.