Publikationen

Die Veröffentlichungen des Stadtmuseums Naumburg und des Museumsvereins Naumburg e. V. können in unseren Ausstellungshäusern erworben werden. Interesse? Schicken Sie uns eine Email.


 

klingerheft 4 dramen titel 710Klinger-Heft 4  - vorauss. ab 24. April im Klinger-Haus erhältlich

Max Klinger: Opus IX - Dramen

Text von Kristin Gerth und Siegfried Wagner.
38 Seiten, zahlreiche Abbildungen, 3,50 Euro.

Die zehn Radierungen der Dramen nehmen in Max Klingers graphischem Werk eine Sonderstellung ein. Weder sind sie einem mythologischen Thema gewidmet noch sind sie symbolistisch verklausuliert. Ein für Klinger ganz ungewöhnlicher Realismus prägt die Darstellungen, der die Lebenswelt der Entstehungszeit der Werke Anfang der 1880er Jahre verarbeitet und sich der sozialen Verwerfungen der Depressionsjahre nach dem Gründerzeitboom annimmt. Aber Klinger wäre nicht er selbst gewesen, hätte er aus der Beobachtung der Realität nur eine Art Dokumentation gewonnen. Stattdessen schuf er Dramen – Trauerspiele, die Menschen in schicksalhaften Grenzsituationen zeigen.

PEBE Begleitheft CoverAusstellungs-Begleitheft.

PEBE - Bausteine aus Bad Kösen.

36 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen, 2,50 Euro.

- Die Publikation bietet alle Ausstellungstexte und damit einen kurzen aber aufschlussreichen Überblick über die Firmengeschichte jenes Betriebes, der fast 40 Jahre lang die DDR-Steckbausteine herstellte, die dem dänischen Vorbild teilweise glichen wie ein Legostein dem anderen. Für Ossis, die sich gerne an Ihre Kindheit erinnern, ist das Heft ein Muss, für Wessis, die nicht wissen, wovon hier die Rede ist, ebenfalls und für Nossis, also den Rest der Menschheit, sowieso. Das Heft kommt in edelster Verarbeitung in Rückstichklammertechnik, gedruckt mit eigens ausgesuchten Farben auf Premiumbilderdruckpapier und hat mit 2,50 Euro einen Preis, angesichts dessen jeder Buchhalter das Atmen vergisst. Zu Haben im Romanischen Haus Bad Kösen und in der Hohen Lilie in Naumburg, oder aber auch per Post (zzgl. 2.00 Euro Porto).

Cover des Klinger-Heftes Nr. 3, "Letzte Jahre"Klinger-Heft 3

Max Klinger: Letzte Jahre in Großjena. 1914-1920
Vorgestellt von Conny Dietrich

58 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen, 3,50 Euro.

Max Klinger war auf dem Höhepunkt seiner Bekanntheit und seines Einflusses, als der Erste Weltkrieg ausbrach. Wie viele Künstler seiner Generation stimmte er zunächst in die Kriegsbegeisterung ein und steuerte einige wenige Werke zur Kriegspropaganda bei, obwohl ihm alles Politische eher fremd war. Gleichzeitig vollendete er seinen letzten Radierzyklus, schuf einen neuen Kachelofen für sein Weinberghaus in Großjena und entwarf im Auftrag der Stadt Naumburg einen Brunnen. Inspirationsquelle bildete dabei seine junge Geliebte Gertrud Bock, die Klinger noch kurz vor seinem frühen Tod auf dem Großjenaer Weinberg heiraten sollte. Unser Klinger-Heft Nr. 3 stellt auf 56 Seiten die in der Saison 2016 im Klingerhaus ausgestellten Werke  ausführlich und allgemeinverstandlich vor. Die Texte steuerte die ausgewiesene Klinger-Kennerin Conny Dietrich aus Jena bei, die Herausgabe besorgte Siegfried Wagner für den Museumsverein Naumburg.

johann zader chronika 500Johann Zader

Naumburgische und Zeitzische Stiffts-Chronika

Übertragen von Karl-Heinz Wünsch. Herausgegeben von Karl-Heinz Wünsch und Siegfried Wagner. Naumburg 2016. (Eigenverlag des Museumsvereins Naumburg e. V.)

634 Seiten broschiert, mit Registern und Glossar.

Unser unschlagbar günstiger Abgabepreis:
12,00 Euro zzgl. Porto/Verpackung.

Die Geschichte von Naumburg ist von Beginn an eng mit der von Zeitz verwoben. Naumburg verdankte seine Stadtwerdung der Verlegung des Bischofssitzes von Zeitz an die Saale, litt aber später für Jahrhunderte darunter, dass Bischof und Stiftsregierung seit dem Spätmittelalter wieder in Zeitz residierten. Die aus dieser Konstellation resultierenden Irritationen waren noch in der jüngsten Vergangenheit spürbar und harren der endgültigen Überwindung.
Dass es aber durchaus auch immer Bemühungen gab, ausgleichend zu wirken, macht Johann Zader (1612–85) deutlich. Er wirkte zuerst als Pfarrer in Zeitz (wo er auch geboren war) und dann in Naumburg und er unternahm es, die Geschichte beider Städte wie auch des umgebenden Stiftsgebietes zusammenzufassen und damit eine wertvolle Quelle für das Verständnis dieser mitteldeutschen Region in der frühen Neuzeit und weit darüber hinaus zu schaffen. Zaders Chronik wurde nach den Handschriften in verschiedenen Archiven in Zeitz und Naumburg übertragen von Karl-Heinz Wünsch und erscheint  – in Kooperation des Museumsvereins Naumburg mit dem Museum Schloss Moritzburg Zeitz – als sechster Band in der Reihe „Quellen und Schriften zur Naumburger Stadtgeschichte”.

Cover Klinger Heft Nr. 2, "Eine Liebe"

Klinger-Heft 2:

Max Klinger: Eine Liebe
vorgestellt von Siegfried Wagner.

Mit 42 Seiten und  zahlreichen Abbildungen wird das Werk  für ruinöse 3,50 Euro (zzgl. Porto und Verpackung) abgegeben.

 In Klingers reichem Radierwerk zählt das Opus X "Eine Liebe" zu den weniger bekannten Arbeiten. Die Erzählweise erscheint hier konventioneller als die anderer Zyklen – aber nur auf den ersten Blick! Bei genauerem Hinsehen entdeckt man Klingers subtilen Umgang mit den verfügbaren Stilmitteln. Wie er den Betrachter durch vermeintlich realistische Darstellungen einlädt, ihm in seine symbolistischen, fast surrealistischen Bildwelten zu folgen, ist nach wie vor faszinierend.

Das Heft stellt den ganzen Zyklus, Blatt für Blatt vor, Detailaufnahmen helfen beim Erschließen des Klingerschen Universums.

 

buerger cover-600Johann Bürger:

Annalen.

Annales Numburgenses oder angefangene Naumburgische Chronica.

Übertragen von Karl-Heinz Wünsch. Herausgegeben von Karl-Heinz Wünsch und Siegfried Wagner. Naumburg 2014. (Eigenverlag des Museumsvereins Naumburg e. V.)

670 Seiten broschiert, mit Registern und Glossar.

Unser unschlagbar günstiger Abgabepreis:
19,00 Euro zzgl. Porto/Verpackung.

Johann Bürger war Diakon an der Naumburger Stadtkirche St. Wenzel. Anfang des 17. Jahrhunderts nahm er sich vor, die "fürnemsten Hendel, so sich daselbst begeben" aufzuzeichnen um sie der "Posteritet" zu hinterlassen. Sein umfangreiches Manuskript wurde 1616 fertiggestellt, ein Jahr vor dem Tod des Autors. Danach geriet es rasch in Vergessenheit. Nach fast vierhundert Jahren liegt der Text nun erstmals in gedruckter Form vor. Er bietet reichhaltiges Material zur Naumburger Stadtgeschichte, aber auch zur Kultur- und Mentalitätsgeschichte an der Schwelle von der Renaissance zur Barockzeit.

AKäthe-Kruse-Broschüreusstellungsbegleitheft

Käthe Kruse und ihre Puppen

Käthe Kruse ist eine der vielen interessanten Frauenfiguren des beginnenden 20. Jahrhunderts. Wer sie nur als unbedarfte Puppenmutti zu kennen glaubt, wird sicher überrascht sein zu erfahren, welch bewegte und bewegende Biographie die 1883 als Tochter einer armen, unverheirateten Breslauer Näherin geborene Frau aufzuweisen hatte, als sie im Jahr 1968 in Murnau starb. Unsere neue Broschüre versucht, die Unternehmerin in ihren verschiedenen Facetten zu erfassen, ihre Stärken genauso herauszuarbeiten wie die Widersprüche, die ihr Leben prägten. Eine Vielzahl von Fotos aus dem Familienarchiv, originelle und aufschlussreiche Werbematerialien und natürlich Aufnahmen von exemplarischen Puppen aus der Kösener Sammlung runden die Darstellung ab.

120 Seiten, zahlreiche Fotos, durchweg farbig gedruckt, zum Sonderpreis von € 9,50 nur bei uns zu haben.

 

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Ausstellungsbegleitheft

Nietzsche in Naumburg

Das Begleitheft zu unserer Dauerausstellung führt in knapper Form durch das Leben Friedrich Nietzsches, wobei Nietzsches komplizierte Beziehung zu seiner Mutterstadt Naumburg eine zentrale Rolle spielt. Einzelbeiträge beschäftigen sich mit Nietzsches Aktualität (Beatrix Himmelmann), Nietzsches Krankheiten und mit der Vorgeschichte des Nietzsche-Archivs. Das Heft hat 100 Seiten, enthält zahlreiche Fotos und ist durchgehend farbig gedruckt.

100 Seiten, zahlreiche Fotos, 7,00 Euro.

Klinger-Heft 1, CoverKlinger-Heft 1

Max Klinger: Zwanzig Studien
vorgestellt von Conny Dietrich

Die "Zwanzig Studien", eine Serie von farbigen Lichtdrucken, veröffentlichte Klinger im Kriegsjahr 1915 in kleiner Auflage, nachdem er viel Zeit und Mühe darauf verwandt hatte, eine geeignete Drucktechnik zu finden. Conny Dietrich stellt die Blätter einzeln vor und ordnet sie in den Werkkontext ein.

54 Seiten, zahlreiche Abbildungen,für unschlagbar günstige 3,50 Euro.

- ausverkauft -

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Katalog

Dänische Malerei 1830-1910

Katalog zur Ausstellung in der Galerie im Schlösschen 6. April bis 2. Juni 2013.

Siegfried Wagner (Hg.): Dänische Malerei 1830-1910. Die Sammlung Lührs. Mit Beiträgen von Wolfgang Lührs, Kristin Gerth und Stefan Gregor. Stadtmuseum Naumburg, 2013.
110 Abbildungen, 112 Seiten, 7.00 Euro.

 - ausverkauft -

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Katalog

Maler Kleiner Bilder. Walter Weiße zum 90.

Katalog zur Ausstellung vom 20. Januar bis 17. März in Naumburg und vom 22. März bis 11. Mai 2013 in Jena. Herausgegeben von Siegfried Wagner und Jürgen Conradi, mit Beiträgen von Hans-Georg Sehrt, Roland Richter, Doris Weilandt, Achim Freyer, Maja Volkgenannt, Angelilka Steinmetz-Oppelland und einem Gedicht von Wilhelm Bartsch. 160 reich bebilderte Seiten.

Von Naumburg an den Blauen Nil

Die Lepsius-Expedition nach Ägypten und Nubien

Die Broschüre gibt einen knappen Überblick über das Leben und Werk des aus Naumburg stammenden Ägyptologen Richard Lepsius. Sie ist 130 durchweg farbig gestaltete Seiten dick, enthält unzählige Abbildungen und sie kostet gerade einmal karitative 7,00 Euro.

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Johann Carl Schoch:
Kurze Nachricht von den Merkwürdigkeiten des Domes

Übertragen von Karl-Heinz Wünsch.

Naumburg 2011, 144 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, Euro 18,00.

[= Quellen und Schriften zur Naumburger Stadtgeschichte 4]

Johann Carl Schoch, von Beruf Gürtler und zeitweiliger Hilfskirchner, ist der Verfasser einer ausführlichen Beschreibung des Naumburger Domes und seines Inventars, wie es noch im späten 18. Jahrhundert vorgefunden wurde, heute aber nur noch zum Teil erhalten ist. Für den Historiker genauso wie für den neugierigen Dombesucher ist Schochs Schrift ein wertvoller Wegweiser zu den zahlreichen Schätzen des imposanten Gotteshauses.

Cover Kein Zaun...Kein Zaun war mir zu hoch.
Kindheit und Jugend in Naumburg

Ein Leseheft.
2. Auflage. 130 Seiten, 2007. 10,00 Euro
Schriften des Stadtmuseums Naumburg Nr. 13

Das Heft versammelt die aufgezeichneten Erinnerungen zahlreicher Naumburger - Zugezogene, Weggezogene, Alteingesessene - zu einem mal kurzweiligen, mal erschütternden Porträt der Stadt im 20. Jahrhundert.

Cover Braun AnnalenSixtus Braun:
Annalen. - Annales Numburgenses von 799 bis 1613.

Übertragen von Felix Köster. Anhand des  Original-Manuskripts vollständig überarbeitet, mit Registern und einem Glossar versehen von Karl-Heinz Wünsch. Herausgegeben von Siegfried Wagner und Karl-Heinz Wünsch.
Naumburg 2009. 475 Seiten, Euro 20,00.
[Quellen und Schriften zur Naumburger Stadtgeschichte. Herausgegeben vom Museumsverein Naumburg, Nr. 3.]

Nur wenige Jahre vor dem Dreißigjährigen Krieg schrieb der Naumburger Jurist und Bürgermeister Sixtus Braun seine "Annalen" nieder, eine umfangreiche Sammlung von Exzerpten aus den im Naumburger Ratsarchiv aufbewahrten Schriftstücken des Mittelalters und der Reformationszeit, ergänzt durch eigene Erinnerungen an die Geschehnisse der letzten Jahrzehnte des 16. und des beginnenden 17. Jahrhunderts. Obwohl im Kern der Aufzeichnungen die Auseinandersetzung der Stadt mit dem Domkapitel steht, ist Brauns Kompilation doch so reich an Material, dass der heutige Leser einen lebendigen Eindruck vom Leben der Stadtbürger, von ihren Sorgen und Nöten, aber auch von manchem wunderlichen Vorfall gewinnt.

Cover Staffel NotabiliaGottfried Staffel, Justinianus Wolff, Justinus Heinrich Wolff:
Notabilia. Naumburger Denkwürdigkeiten aus dem 17. Jahrhundert. Erweitert durch das Diarium des Johann Georg Maul.

[Quellen und Schriften zur Naumburger Stadtgeschichte. Herausgegeben vom Museumsverein Naumburg, Nr. 2.]

Übertragen und mit Anmerkungen versehen von Siegfried Wagner und Karl-Heinz Wünsch.
Naumburg 2005, 208 Seiten. Euro 15,00

 

Die ersten beiden Jahrzehnte des 17. Jahrhunderts bringen für die alte Handelsstadt Naumburg das Ende einer langen Blütezeit, an die noch heute die imposanten Bauwerke der Stadt, die Wenzelskirche, das Rathaus und die stolzen Bürgerhäuser der Renaissance erinnern.
Der zunehmende Verlust bürgerlicher Selbstver-waltung in der Zeit des erstarkenden Absolutismus und die unmittelbaren wie die mittelbaren Folgen des Dreißigjährigen Krieges führen dazu, dass die Stadt im Laufe des Jahrhunderts in Ihrer wirtschaftlichen, sozialen und demographischen Entwicklung so weit zurückfällt, dass sie sich davon lange Zeit nicht mehr erholen kann.

Die in diesem Band zusammengestellten Aufzeich-nungen von vier Naumburger Bürgern aus den Jah-ren 1608–23, 1631–45, 1680–83 und 1695 bis 1702 entwerfen ein eindrucksvolles Panorama dieser Zeit. Sie versammeln Nachrichtern über Geburt und Tod, Wetterlaunen und Kriminalfälle, Kommu-nalpolitik und Kriegsgeschehen, Glaube und Aber-glauben in knapper Form, so dass die alltäglichen Sorgen der Stadtbewohner ebenso plastisch aufleben wie die über das Land hinwegfegenden Ereignisse der so genannten großen Geschichte.

Cover Manns Chronik

Johann Karl Gottlieb Mann:
Chronik der Stadt Naumburg auf die Jahre 1800 bis 1814

[Quellen und Schriften zur Naumburger Stadtgeschichte. Herausgegeben vom Museumsverein Naumburg, Nr. 1.]

Übertragen und mit Anmerkungen versehen von Karl-Heinz Wünsch. Herausgegeben von Siegfried Wagner und Karl-Heinz Wünsch.
320 Seiten. Euro 20,00 .

Naumburg an der Saale zu Beginn des 19. Jahrhunderts - eine Kleinstadt gerät in den Strudel weltgeschichtlicher Auseinandersetzungen. Die Chronik des Archidiakons Karl Gottlieb Mann, nur wenige Jahre nach den Ereignissen verfasst, gibt eine eindringliche Schilderung der aufregenden Jahre zwischen 1800 und 1814, in deren Verlauf die Naumburger dem sächsischen König, dem französischen Kaiser, dem russischen Zaren und schließlich dem Preußenkönig huldigten. Der Chronist erzählt von der Not der Kriegsjahre, als sich die Stadt in ein einziges großes Lazarett verwandelte und vom Überlebenswillen der Einwohner, die sich mit den sich ständig verändernden Machtverhältnissen zu arrangieren hatten.

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