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Gold- und Silberschmiede in Naumburg (Saale)

Bearbeitet von Bernt Zeitzschel

Herrn Dr. Hanns-Ulrich Haedeke gewidmet
Bearbeitungsstand: September 2006


Die Kenntnis über die Gold- und Silberschmiede und deren Werke aus den früheren Jahrhunderten ist in Deutschland recht gut entwickelt. Es gibt aber immer noch einige weiße Flecken in der "Goldschmiedelandschaft". Zu diesen zählt Naumburg, die alte Bischofs- und Domstadt an der Saale.

Marc Rosenberg hat in seinem berühmten vierbändigen Werk "Der Goldschmiede Merkzeichen" (1922-1928) die Städte Naumburg, Zeitz, Striegau (Schlesien) und Dorpat (Baltikum), die offensichtlich ein ähnliches Beschauzeichen benutzten (Schlüssel, heraldisch rechts und Schwert, gekreuzt, in fassoniertem Schild), zusammen auf nur drei Seiten berücksichtigt.

Hoppe hat im Jahr 1938 aus den überlieferten Innungsbüchern eine umfangreiche Liste mit den Namen der Naumburger Goldschmiede und der Lehrlinge vorgelegt. Über die biographischen sowie soziologischen Verhältnisse der einzelnen Meister und ihrer Familien ist aber kaum etwas bekannt. Ebenso fehlen bisher ausreichende Kenntnisse über die Werke der Meister. Damit verbunden fehlen überwiegend die von den Goldschmieden benutzten Meisterzeichen.

Der hier vorgestellte Entwurf einer Ausarbeitung über die Gold- und Silberschmiede aus Naumburg an der Saale soll die Kenntnis über diese bedeutenden Handwerker verbessern.

Diese Veröffentlichung wäre nicht möglich gewesen ohne die Unterstützung zahlreicher Fachleute und Museen, Kunsthändler, Auktionshäuser und engagierter Sammler. Der gebotenen Kürze wegen nenne ich hier nur wenige, an erster Stelle Frau Susanne Kröner, Stadtarchiv Naumburg, Frau Christine Schneider, Kirchenbuchstelle Ev. Pfarramt St. Wenzel, und Herrn Dr. Siegfried Wagner, Stadtmuseum Naumburg. Durch ihre Hilfe wurde es möglich, die sehr umfangreichen erhaltenen Archivalien zu sichten und die so gewonnenen Informationen über die Goldschmiede zusammenzufassen. Wichtige Hilfestellung bei der Erforschung der überlieferten Quellen der Naumburger Goldschmiede-Innung verdanke ich Herrn Dr. Hanns-Ulrich Haedeke, Solingen; er hat meine Neugierde bestärkt und meine Motivation nachhaltig gefördert und mich in kunstgeschichtlichen Fragen sachkundig beraten. Ich widme ihm deshalb diese Arbeit.

In Bezug auf die Meister- und Beschauzeichen der Goldschmiede bekam ich u.a. Unterstützung von Herrn Dr. Neuhaus, Kassel, Herrn Prof. Richter, Stuttgart, Herrn Werner Schmidt, Offenbach, und Herrn Günter Wansel, Hamburg. Herr Schmidt hat mir auch das "Depositum Scheffler" zugänglich gemacht.

Der Goldschmiedemeister Jens Fischer, Weißenfels, stellte mir detaillierte Unterlagen über die Geschichte der Naumburger Innung sowie über die Firma Günther in Naumburg zur Verfügung.

Keine Unterstützung erhielt ich vom Evangelischen Konsistorium Magdeburg sowie vom Kunstgutbeauftragten der evangelischen Kirchenprovinz Sachsen. Ich war deshalb bei der Erfassung des "Kirchensilbers" von Naumburger Meistern auf alte Veröffentlichungen angewiesen, deren Inhalt ich nicht persönlich vor Ort überprüfen konnte.

Ich habe für diese Dokumentation die Veröffentlichung im Internet gewählt, um teure Druckkosten zu vermeiden und um relativ einfach Ergänzungen hinzufügen und aufgetretene Fehler berichtigen zu können. Mein Dank gilt dem Museumsverein Naumburg e.V. für diese Möglichkeit, Informationen zeitgemäß zu vermitteln.

Jegliche Ergänzung seitens der geschätzten Leserschaft würde mich erfreuen.

Rosenfeld, den 1. September 2006, Dr. Bernt Zeitzschel

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