Albani-Gemälde in Naumburg

11. Juni bis 30. Juli 2017

Die Italiener von Naumburg

Francesco Albani und die Gemälde aus St. Moritz

Seit 1913 beherbergt die Naumburger Moritzkirche einen Zyklus frühbarocker Gemälde, gemalt um 1610 in Bologna: Christus als Weltenrichter, die Gottesmutter Maria, Johannes der Täufer und die Zwölf Apostel.

DER MALER  – Francesco Albani (1578-1660) lernte bei dem flämischen Maler Dionys Calvaert und besuchte ab 1595 die Carracci-Malerschule. Dort wurde Raffael als Ideal vermittelt und zugleich die Malerei des Barock entwickelt. Um 1600 arbeitete er in Rom mit seinem Lehrmeister Annibale Carracci zusammen, der Albani zu seinen begabtesten Schülern zählte und entsprechend förderte. Seine Gemälde hängen u.a. im Pariser Louvre, in der Petersburger Eremitage oder in der Dresdner Gemäldegalerie.

DAS PROJEKT – 2015 setzte sich der Förderverein Moritzkirche Naumburg e.V. die Restaurierung der wertvollen Gemälde zum Ziel. Bereits 2016 konnte die Flallenser Restauratorin Andrea Flimpel mit der Restaurierung des ersten Gemäldes (Maria) beauftragt werden. Im Laufe des Jahres 2017 soll das Projekt zum Abschluss kommen. Die bereits restaurierten Gemälde sind in der Ausstellung zum Vergleich neben noch nicht restaurierten zu sehen. Damit dokumentiert der Förderverein die restauratorische Arbeit und legt die Verwendung der Spenden und Fördergelder offen.

Eine Ausstellung des Fördervereins Moritzkirche Naumburg e. V.,
unterstützt vom Stadtmuseum Naumburg

www.moritzkirche-naumburg.de