25. Juli 2017, Max-Klinger-Haus Großjena.

max klinger eine mutter ii cropDie Dramen sind wieder da!

- Nach dem kurzen Intermezzo durch die Lutz-Friedel-Ausstellung sind die im Opus IX zusammengefassten Dramen wieder ins Max-Klinger-Haus zurückgekehrt. Noch bis zum Ende der Saison bieten wir die Gelegenheit, diesen Zyklus von Radierungen, der Klingers Meisterschaft in der Anwendung der grafischen Techniken eindrucksvoll unter Beweis stellt, in Augenschein zu nehmen.

Begleitend zur Ausstellung ist unser Klinger-Heft Nr. 4 erschienen, das beim Lesen der komplexen und nicht immer auf Anhieb verständlichen Graphiken helfen soll.

 klingerheft 4 dramen titel 710Max Klinger-Heft 4 "Opus IX – Dramen"

Text von Kristin Gerth und Siegfried Wagner. Herausgegeben vom Museumsverein Naumburg e. V.
38 Seiten, zahlreiche Abbildungen, 3,50 Euro.

 

  Noch bis 23. Juli im Max-Klinger-Haus  

klingerhaus lutz friedel plakatmotiv 600Lutz Friedel: mensch! Klinger

Nur noch bis zum 23. Juli sind im Max-Klinger-Haus die Arbeiten von Lutz Friedel zu sehen, die in den letzten 12 Monaten vorwiegend in Klingers Radierstübchen entstanden sind. Friedel hat sich in dieser Zeit intensiv mit Klinger - und insbesondere dem Klinger der letzten Lebensjahre - auseinandergesetzt, was in den gezeigten Werken deutlich Ausdruck zum Ausdruck kommt. Dabei hat der Berliner Künstler, der in den letzten Jahrzehnten vorwiegend als Maler und Bildhauer bekannt war, die Kunst des Radierens für sich wiederentdeckt und einige überraschende Kabinettstückchen der Griffelkunst geschaffen, kongenial im Sinne des großen Meisters. Eine Auswahl der besten Grafiken wird noch in diesem Jahr in kleiner Auflage zum Kauf angeboten werden - wir werden an dieser Stelle darüber informieren.

 lutz friedel bei max klinger k4. bis 9. Juli: Künstler in Klingers Radierstübchen

Lutz Friedel in Klingers Radierstübchen

Vom 4. bis 9. Juli bietet sich die Möglichkeit Lutz Friedel persönlich zu treffen! Der Künstler, der die Werke der aktuellen Sonderschau "Mensch! Klinger" auf dem Klinger-Weinberg geschaffen hat, ist diese Woche während der Öffnungszeiten der Ausstellung von 10-17 Uhr vor Ort und natürlich bereit, die eine oder andere Frage zu seiner Arbeit, seinen Werken und zu seiner während des letzten Jahres immer enger gewordenen Beziehung zu Max Klinger zu beantworten. Eine einmalige Chance für alle Interessierten, die die Eröffnung verpasst haben!

 

Ab 1. April im Max-Klinger-Haus Großjena:

Max-Klilnger-Haus Plakat 2017: Dramen2017: Dramen (mit einem Intermezzo)

- Mit seinem 1883 veröffentlichten Grafikzyklus „Dramen” überraschte Max Klinger die damals schon ansehnliche Schar von Bewunderern mit einem Ausflug in den Realismus. In stupender Detailversessenheit zeigen die 10 Blätter der Folge Menschen in dramatischen, letztlich ausweglosen Situationen. Die Nachwelt missverstand Klingers großartige Schilderungen gerne als Zeichen von Kritik an den sozialen Zuständen seiner Zeit und übersah dabei geflissentlich das düster-pessimistische Weltbild des damals noch jungen Mannes, das in seiner Kunst zum Ausdruck kam. Die „Dramen”-Blätter zeigen Klinger bereits auf dem Höhepunkt seiner „Griffelkunst”. Die Qualität von Klingers Radierungen ist überwältigend, keine Reproduktion kann den Eindruck wiedergeben, den die feintonigen Originale vermitteln. Zur Ausstellung erscheint ein Begleitheft.

Intermezzo: Lutz Friedel

Vom 17. Juni bis 16. Julii werden wir die „Dramen”-Ausstellung für vier Wochen unterbrechen und sowohl im Radierhäuschen als auch im Haupthaus Arbeiten von Lutz Friedel zeigen. Lutz Friedel hat im Jahr 2016 bei verschiedenen Aufenthalten mehrere Wochen auf Klingers-Weinberg verbracht und dort radiert und gemalt. Einen Teil der dabei entstandenen Arbeiten – eine Hommage an Klinger – wird am Entstehungsort zu sehen sein.

Mehr zu Lutz Friedel findet sich auf seiner  → Homepage.

April 2016  - Max-Klinger-Haus Großjena.

Klinger-Heft Nr. 3 erschienen.

Cover des Klingerheftes Nr. 3 "Letzte Jahre in Großjena"- Ab sofort liegt im Klinger-Haus und in der Hohen Lilie am Markt das dritte Heft unserer Klinger-Serie aus. Wie gewohnt ist es ein Begleitheft zum aktuellen Ausstellungsschwerpunkt, der sich in diesem Jahr mit „Klingers letzten Jahren“ beschäftigt. Auf 60 Seiten werden die im Original im Klingerhaus ausgestellten Werke reproduziert, ausführlich vorgestellt und allgemeinverständlich erklärt. Die Texte steuerte die ausgewiesene Klinger-Kennerin Conny Dietrich aus Jena bei, die Herausgabe besorgte Siegfried Wagner für den Museumsverein Naumburg.

An den Museumskassen ist das Heft für kaum kostendeckende 3,50 Euro zu haben.

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