erfasst verfolgt vernichtet plakat 800

Ausstellungsvorschau
5.11.2015 bis 3.01.2016 - Galerie im Schlösschen

erfasst, verfolgt, vernichtet

Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus

Die Ausstellung nimmt die Frage nach dem Wert des Lebens als Leitlinie. Sie erzählt die Geschichte von Ausgrenzung, Zwangssterilisation und Massenmord. Anhand von konkreten Biographien beschäftigt sie sich mit den Opfern, den Tätern und den Opponenten und fragt schließlich nach der Auseinandersetzung mit dem Geschehen von 1945 bis heute. In den Akten der Opfer werden die vielen verschiedenen Akteure fassbar, die an den Verbrechen beteiligt waren. Ihren Blicken auf Patienten werden deren eigene Äußerungen gegenüber gestellt.

Eine Ausstellung der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde DGPPN in Kooperation mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der Stiftung Topographie des Terrors. Sie wurde erstmals im Januar 2014 im Deutschen Bundestag und anschließend im Dokumentationszentrum Topographie des Terrors in Berlin gezeigt. Nach Stationen in Düsseldorf, Köln, Günzburg und Aachen wird sie im November und Dezember 2015 erstmals in Mitteldeutschland zu sehen sein.

Die Ausstellung wird täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr zu sehen sein; der Eintritt ist frei. Es gibt einen Katalog (20 €) und eine Broschüre in leichter Sprache (5 €).