Februar 2017: Romanisches Haus Bad Kösen

PEBE-Sammlerstücke für Kösen gesichert.

Ausstellung bleibt bis zur Umgestaltung des Romanischen Hauses stehen.

- Ein überraschend großes öffentliches Interesse hat in den letzten Monaten unsere PEBE-Ausstellung im Romanischen Haus Bad Kösen gefunden. Wir hatten zusammen mit dem Weimarer PEBE-Sammler Jörg Haesler in einer kompakten Ausstellung den Weg der Firma vom Konstruktionsbetrieb zum Spielwarenhersteller nachgezeichnet und damit ein interessantes Kapitel DDR-Wirtschaftsgeschichte beleuchtet.

Es wäre zu schade gewesen, die Ausstellung nach kurzer Zeit wieder abzubauen, da sie doch ein Kernthema der ökonomischen Entwicklung Bad Kösens der vergangenen Jahrzehnte berührt. Wir freuen uns daher sehr, dass sich das Stadtmuseum Naumburg und der Sammler darauf einigen konnten, die gezeigten Ausstellungsstücke – mit ganz wenigen Ausnahmen –  in die Sammlung des Museums zu überführen. Damit wird eine schmerzliche Lücke geschlossen, da sich bisher im Bestand der Kösener Sammlung kein einziges Stück zu diesem Thema fand. Mit dem Erwerb der Ausstellungsobjekte ist nun ein Grundstock gelegt, der in den nächsten Jahren noch ergänzt werden kann und soll. Insbesondere aus der Frühzeit der Firma, als sie noch keine Bausteine produzierte,  werden noch Objekte gesucht, darunter Kugelschreiber, Lockenwickler, Haarschmuck und vieles mehr – vielleicht findet sich ja noch das eine oder andere vergessene Stück in einer Schublade auf irgend einem Dachboden?

Die Ausstellung zur PEBE-Geschichte im Romanischen Haus bleibt vorerst unverändert stehen, da sich am Horizont abzuzeichnen scheint, dass in nicht allzuferner Zukunft die Mittel für eine komplette Neugestaltung des Kösener Museums zur Verfügung stehen werden.